^ Nach oben

Neues aus der Gemeinde

Kalender mit 200 Jahre alten Obstsorten

Viele Obstbauer und Gartenfreunde interessieren sich für den Jahrgang 2017  der Kirchgemeinde Röhrsdorf

Der Kalender 2017  mit historischen ObstsortenAuch für 2017 gibt die St. Bartholomäus-Kirchgemeinde Röhrsdorf wieder einen Jahreskalender mit Bildern von historischen Obstsorten aus dem Elbland heraus. „Es ist der nunmehr siebente Jahrgang“, wie Pfarrer Christoph Rechenberg sagte.  Der Kalender mit einer Auflage von 500 Exemplaren veranschaulicht mit großformatigen Zeichnungen in Alttemperafarben  und Texten, welche alte Obstsorten vor 200 Jahren in der Region angebaut worden sind.  In der Auflage für 2017 ist zum Beispiel die Weichsel von Montmoreney abgebildet, eine hochrote Sauerkirsche mit festem Fleisch und süßsäuerlichem Saft. Auch die Damascener Pflaume von Mangerou, eine schöne große Frucht, ist in diesem Kalender enthalten.

Die einzelnen Motive  stammen auch diesmal aus einem über 200 Jahre alten Buch über Obstsorten im Elbland. Verfasser des Werkes ist Johann Gottfried Ziller (1762-1831), der Kantor  und Schulmeister in Kaditz bei Dresden gewesen war.  Dieses Manuskript einer „Pomologie“, so Christoph Rechenberg, gehört zu dem wissenschaftlichen Nachlass des ehemaligen Röhrsdorfer Pfarrers Johann Christian Rudolphi (1729 -1813). 

Weiterlesen ...

Von Klipphausen in alle Welt

Das Handelshaus Höchsmann  baut jetzt eine weitere große Halle und investiert Millionen

Betriebsleiter Mathias Tempel an einer HOMAG-Kantenanleimmaschine KR 79, Baujahr 1999. Diese steht zum Verkauf. Die Höchsmann GmbH macht Furore. Das Unternehmen im Gewerbegebiet Klipphausen, das mit zu den führenden Handelshäusern für gebrauchte Holzbearbeitungstechnik in Deutschland und ganz Europa zählt, expandiert. Der Betrieb behauptet sich immer besser am internationalen Markt. So wurden im Vorjahr über 1 000 Anlagen und Maschinen verkauft. 2016 deutet sich ein noch besseres Resultat an. Möbelhersteller, Innenausbauer, Tischlereien, Massivholzverarbeiter und weitere Unternehmen der Holzbranche aus insgesamt 57 Ländern erwarben im vergangenen Jahr Produkte aus Klipphausen. Schwerpunkt ist Europa, vor allem Deutschland, Polen und Italien sind Hauptabnehmer. Aber auch Kunden aus Frankreich, Irland, Dänemark, Norwegen, Spanien und aus Ländern Osteuropas kaufen Maschinen und Anlagen aus Klipphausen. 13 Prozent des Exports geht nach Übersee – nach Nord- und Südamerika, aber beispielsweise auch nach Saudi-Arabien, Israel oder den Iran. Das wird auch daran deutlich, dass im vergangenen Jahr insgesamt 850 Laster mit Anlieferungen oder Abholungen abgefertigt wurden und 45 Container das Werktor in alle Welt verließen.  Die exponierte Lage des Unternehmens im Gewerbegebiet Klipphausen unmittelbar an der A 4 zahlt sich da für einen schnellen Umschlag aus.

Weiterlesen ...

Was ist die Gemeinde wert?

Eine Bilanz weist aus: Klipphausen hat ein Anlagevermögen von 122 Millionen Euro 

Jetzt hat es die Gemeinde Klipphausen  schwarz auf weiß:  Wie ist es um ihr Vermögen bestellt, welche finanziellen Mittel stehen jetzt und in der Folgezeit zur Verfügung, welche Einnahmen hat die Kommune und welche Gelder müssen zur Schuldentilgung aufgebracht werden. Kurzum, was  kann sich Klipphausen  leisten und was nicht. Seine Eröffnungsbilanz mit Stichtag 1. Januar 2013  als wichtige Grundlage für die doppische Haushaltsführung  wurde jetzt  vom Rechnungsprüfungsamt Meißen uneingeschränkt  genehmigt.

„Diese Eröffnungsbilanz  vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen  entsprechendes Bild der Vermögens- und Schuldenlage der Gemeinde“, sagt Prüfer Ulrich Dohn, stellvertretender Leiter des Rechnungsprüfungsamtes. Diese sei ein solides Fundamt für die Haushaltsführung  und kommenden Jahresabschlüsse.  Das Rechnungsprüfungsamt  lobte vor allem das Engagement der Gemeindeverwaltung, in einer Phase des Zusammenfindens der beiden Kommunen Klipphausen und Triebischtal nach der Fusion im Juli 2012  diese Eröffnungsbilanz auf eine einheitliche Grundlage gestellt zu haben.

Weiterlesen ...

Strahlender Sieger

Steffen Horn wurde mit der Stute Samba Lott Weltmeister bei den fünfjährigen Fahrpferden 

Sieg im Einspänner. Bei der Weltmeisterschaft  der jungen Fahrpferde Mitte September in Ungarn holte sich Steffen Horn aus Scharfenberg mit seiner Tochter Katrin als Beifahrerin den Sieg mit seiner fünfjährigen Stute Samba Lott. FN / WM Ungard 2016 Solche Tage hat man gern. Für seine engagierte Arbeit beim neuen Erweiterungsbau an der Grundschule in Naustadt erhielt Steffen Horn  anerkennende Worte bei der kürzlichen Einweihung.   Als Bauingenieur und  Projektbetreuer von der Klipphausener Gemeindeverwaltung hat er mit guten Anteil daran, dass jetzt die Kinder und Pädagogen mehr Platz und damit bessere Bedingungen haben.  Und auch  in seiner  Freizeit  verzeichnete der 64-jährige Scharfenberger einen großen Erfolg.  Bei der Weltmeisterschaft junger Fahrpferde Mitte September im ungarischen Staatsgestüt  Mezöhegyes im Südosten dieses Landes nahe der Grenze zu Rumänien wurde er mit seiner Schweren Warmblutstute  Samba Lott Titelträger bei den  fünfjährigen Pferden.   „Ich freue mich sehr, dass es mir bei diesem Wettkampf gelungen ist, Weltmeister zu werden“, sagt Steffen Horn. Sein bisher größter Triumph. 

Weiterlesen ...

Partner aus Polen zu Gast

Eine Delegation aus Czajkow weilte wieder in Klipphausen

Klipphausen hatte jetzt  erneut Partnerschaftsbesuch. Anlässlich der Einweihung des Schulanbaus in Naustadt am Freitag, den 16. September, weilte eine vierköpfige Delegation  aus der Landgemeinde Czajkow (Kiebitztal  in Klipphausen.  Seit  2014 besteht zwischen beiden Kommunen  eine Partnerschaftsvereinbarung. Ein Fahrzeug der Klipphausener  Feuerwehr wird besichtigt, rechts der polnische Bürgermeister Henrik Plichta, links im Bild der Vorsitzende des polnischen Gemeinderates und Feuerwehrmann Stanislaw Krzywaznia.  Die Gäste mit ihrem Bürgermeister Henrik Plichta  schauten sich die Naustädter Grundschule mit dem neuen Erweiterungsbau genau an. Der 51-jährige polnische Bürgermeister, der seit gut zehn Jahren im Amt ist: „Wir haben vor, unsere Grundschule weiter zu modernisieren. Da haben wir uns in Naustadt gute Anregungen geholt.“  Mit in der polnischen Delegation war deshalb auch der langjährige Schulleiter  Zbigniew Pilarczyk. Zur  Übergabe des Schulanbaus in Naustadt an jenem Freitagnachmittag  überreichten die Gäste der Schule  als Geschenk eine Eule aus Nussbaumholz, die der einheimische  Bildhauer Zdzislaw Przybylek angefertigt hatte.

Weiterlesen ...