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Groitzsch

 

Der Ort liegt im Süden des Gemeindegebietes auf der östlichen Talschulter des Großen Triebischtals - überwiegend zwischen 240 und 260 m Seehöhe. Groitzsch war zum Teil Nebengut der Familie von Heynitz, ein anderer Teil gehörte zum Rittergut Rothschönberg. 

Bereits um 1700 wurde auch mit dem Bergbau auf das Kalksteinlager begonnen, der noch bis 1955 fortgeführt wurde. In der "Gute Hoffnung-Fundgrube" wurden zwischen 1838 und 1859 etwa 1.800 Fuder Eisenstein gewonnen. Auch ein Vorkommen von Ocker wurde zur Herstellung von Mineralfarben zeitweise recht einträglich abgebaut. Nach 1945 entstand im Ort u.a. ein Agrarflugplatz. Groitzsch ist auch heute ein wichtiger Gewerbestandort. Luftaufnahme von Groitzsch: E. Pelenus