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Lampersdorf

Die Lampersdorfer MühlenErstmals erwähnt:
Eingemeindet: 1950

Wissenswertes

Die Lampersdorfer Mühlen

Sollten Sie einmal in alten Meißner Wanderkarten blättern, finden Sie darin noch die Kirstenmühle an der kleinen Triebisch eingezeichnet. "Bis zum Jahre 1736 waren hier drei Wasserräder in Betrieb, sie galt als die größte und reichste Mühle an der kleinen Triebisch. Nach 1750 begann die Zergliederung ... Etwa 10 ha blieben bei der Mühle."

(Aus "Unsere Heimat", Georg Kirsten 1935)

Die Mühle war im Besitz der Familie Kirsten von 1599 bis 1900. Jahrhunderte lang rollten die Fuhrwerke durch die kleine Triebisch. Die Müllerswitwe Rosine Kirsten, die von 1827-1845 den Betrieb bewirtschaftete, errichtete die steinerne Doppelbogenbrücke, sie ist eine der wenigen dieser Art und steht heute unter Denkmalschutz. Leider steht das Wohnhaus mit Mühle heute nicht mehr. 

Die zweite Mühle ist die Obermühle. Über Jahrhunderte gehörte sie der Familie Hoyer. 1725 erneuerte Adam Hoyer die Erdgeschossräume. Seitdem ziert den Eingang ein Sandsteinbogen, der durch den jetzigen Besitzer Naumann restauriert wurde. Nachdem die Besitzung im vorigen Jahrhundert noch mehrmals ihren Hausherrn wechselte, hörte sie 1921 auf, Mühle zu sein.