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Eine gute Adresse für Kunden

Die Fäth GmbH in Klipphausen weiht ein neues Produktionsgebäude ein.

Die Fäth GmbH im Gewerbegebiet Klipphausen ist auf Erfolgskurs. Davon konnten sich am 19. September Bundesinnenminister und CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Meißen Thomas de Maizière sowie Klipphausens Bürgermeister Gerold Mann überzeugen. Am 19. Oktober dieses Jahres weiht das Unternehmen in Klipphausen sein neues Produktionsgebäude ein. „Mit zusätzlichen Fertigungshallen, Reinräumen und Büroflächen erweitern wir unsere Kapazitäten im Anlagenbau für Reinstmedien“, sagte Geschäftsführer Michael Fäth.

Thomas de Maizière (links) lässt sich von Geschäftsführer Michael Fäth die Wirkungsweise eines Gaskabinetts erklären, das hier in der Halbleiterindustrie zum Einsatz kommt.

6,3 Millionen Euro hat die FäthGroup mit ihrem Hauptsitz in Eschau-Hobbach  (Bayern) in ihre Niederlassung auf der Schwabacher Straße in Klipphausen investiert. Das neue Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von 3 100 Quadratmetern und wurde vom Bauunternehmen Goldbeck errichtet. „Mit dieser Erweiterung verbessern wir unsere Marktchancen und erschließen uns auch neue Geschäftsfelder“, bemerkte der Klipphausener Niederlassungsleiter und Projektdirektor Alexander Keßler.

Das Unternehmen bietet seinen Kunden individuell abgestimmte Lösungen im Standard- und Reinstmedienbereich für Systeme der Gas- und Chemieversorgung sowie Abwasser- und Abwasserrecycling an. Dabei planen und installieren die Beschäftigten von Fäth die Verbindungen zwischen Medienbehältnissen und Prozessanlagen. Besonders für die Branchen der Halbleiterindustrie und der Pharmazie sowie in der Lebensmittelindustrie und der Photovoltaiktechnik sind die 120 Mitarbeiter der Klipphausener Niederlassung tätig. In ihren vier Fachwerkstätten für die Anwendung von Edelstahl und Kunststoff sowie Elektro und CNC-Bearbeitung ist Qualitätsarbeit das A und O. „Nur so können wir im Wettbewerb bestehen“, sagte Eigentümer und Geschäftsführer Michael Fäth im Gespräch mit dem Minister. Dazu komme noch ein flexibles und schnelles Reagieren auf Kundenwünsche.

Bereich Pneumatik: Mitarbeiter Marcel Klein zeigt dem Minister einen Pneumatikblock in Anlagen der Halbleiterindustrie.

Dass die Fäth GmbH damit Erfolg hat, zeigt auch die kontinuierliche Entwicklung des Umsatzes in den vergangenen Jahren. „Der Trend zeigt nach oben. In diesem Jahr peilen wir knapp 25 Millionen an“, bemerkte Niederlassungsleiter Alexander Keßler. Durch die Erweiterung des Unternehmens werden auch etwa 20 neue Arbeitsplätze geschaffen. „Ein neues CNC-Fräszentrum und ein neues Drehzentrum sind ebenfalls in unserem neuen Produktionsgebäude vorgesehen“, informierte der 38-jährige Wirtschaftsingenieur Hendrik von der Forst.

Den Fäth-Leuten imponierte, dass der Bundesinnenminister nicht nur Fragen nach Produktionsprofil, Forschung, Umsatz und Wettbewerbschancen stellte, sondern auch nach sozialen Belangen der Mitarbeiter und des Miteinanders im Team. „Ich war auch überrascht, dass der Minister so ausführlich technische Prozesse bei der Herstellung unserer Erzeugnisse erläutert haben wollte“, meinte Geschäftsführer Michael Fäth. Thomas de Maizière gab das Kompliment zurück: „Das Unternehmen blickt nach vorn. Im Anlagenbau setzt es mit Akzente.“

So trägt auch die Klipphausener Niederlassung mit dazu bei, dass das von Michael Fäth 2004 gegründete Familienunternehmen immer mehr zu einem gefragten Partner im Bereich der Reinstmedienversorgung wird. Zurzeit sind etwa 400 Mitarbeiter der FäthGroup an 13 verschiedenen Standorten und an zahlreichen Projekten weltweit tätig. Neben dem Stammsitz in Eschau-Hobbach gibt es in Deutschland Niederlassungen in München, Kaarst und in Klipphausen, die seit 2006 besteht. Im Ausland hat die FäthGroup Filialen unter anderem in Russland, Weißrussland, USA, Malaysia, China und in weiteren Ländern Asiens.

Text und Fotos: Dieter Hanke, 22.09.2017