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Spielparadies nimmt Gestalt an

In Burkhardswalde soll die neue Freizeitanlage am Jahresende fertig sein

Schon jetzt ist abzusehen, dass in Burkhardswalde an der Grundschule ein Spielparadies für Kinder entsteht, das in der Gemeinde Klipphausen sicher eines der attraktivsten sein wird. Beschäftigte des Unternehmens Bau-Stein Meißen GmbH haben daran einen maßgeblichen Anteil, denn ideenreich und mit solider Arbeit verwirklichen sie dieses Vorhaben.

So ist der große Bolzplatz schon weitgehend fertig. Die Arbeiter um Frank Philipp haben bereits rings um das Spielfeld mehrere große Stabmatten als Ballfanggitter installiert. „Im oberen Teil bringen wir noch Netze an“, sagt der gelernte Tief- und Straßenbauer. Der Platz ist geschottert, später kommt noch ein Tartanbelag darauf. Unter dem Areal liegen Drainagen. Das Wasser fließt in den nahen Bach. Dem 39-Jährigen merkt man an, dass ihm diese Arbeit am Spielplatz viel Freude bereitet. „Ich bin in Hartha aufgewachsen und hatte dort eine schöne Kindheit. Aber so einen tollen Spielplatz, wie er hier entsteht, hatte ich leider in der Region nicht“, bemerkt der junge Mann, der in Gauernitz und später in Cossebaude zur Schule ging und jetzt in Dresden-Niedersedlitz wohnt.

Die Konturen für die weiteren Gestaltungselemente dieser künftigen öffentlichen Freizeitanlage sind ebenfalls schon gut sichtbar. Die originelle Rollerstrecke hat schon einen Asphaltbelag. Den Geländehang hinauf führen Beton-Blocksteinstufen zu einem Fundament aus Sandstein, das auch Sitzgelegenheiten umfasst. Von dieser Höhe aus wird einmal eine Rutsche bis unten in den Sandkasten führen. Daneben gibt es dann eine Kraxelstrecke, wo die Mädchen und Jungen wieder bis nach oben gelangen.

Auch der große Grillplatz mit den Sitzgelegenheiten aus Sandstein im Halbrund ist bereits angelegt. „Wir montieren darauf noch eine Holzauflage“, sagt Frank Philipp. An diesem Platz grenzen dann Palisaden aus Robinien- und Lärchenholz einen Sandspielplatz für kleinere Kinder ab. Versetzt haben die Bau-Stein Meißen-Mitarbeiter Frank Philipp, Volkmar Müller und Marc Kloppisch zwei Spielplatz-Elemente, die früher schon vorhanden waren und nun einen anderen Standort im Gelände bekamen, und zwar drei Reckstangen sowie ein Klettergerüst. „Neu werden künftig noch eine Federwippe, eine Hangelanlage sowie Balancesteine sein“, informiert Frank Philipp weiter. Auch sein Kollege Volkmar Müller schätzt ein, dass der Platz mit sehr abwechslungsreichen Spielvariationen für Kinder und Jugendliche ausgestattet wird. Dazu gehört auch eine Kletterfelsenstrecke am Hang. „Dazu verwenden wir große Findlinge aus Granit und anderen Gesteinsarten aus dem Kieswerk Taubenheim“, bemerkt Tief- und Straßenbauer Frank Philipp. Wenn es das Wetter zulässt, werden in den nächsten Wochen im Areal noch Sträucher und Bäume gepflanzt. Nahezu fertig ist bereits der Zaun als Einfriedung um das Gelände.

Den Mitarbeitern dieses Meißner Unternehmens kommt bei ihrer Arbeit zugute, dass sie schon viele Erfahrungen beim Bau von Spielplätzen und weiteren Anlagen im Landschaftsbau gesammelt haben. So errichteten sie zum Beispiel auch Spielplätze an der Hohen Eifer im Triebischtal, an einer Kindertagesstätte in Großenhain sowie am Lutherplatz/Ecke Johannesstraße in Meißen.

Mitte September 2018 hatten die Beschäftigten des Meißner Betriebes mit dem Bau des neuen Spielplatzes in Burkhardswalde begonnen. „Wenn alles klappt, soll Ende des Jahres diese öffentliche Freizeitanlage fertig sein“, sagt Michael Hegenbart vom Bauamt der Gemeinde Klipphausen, der für dieses Vorhaben mit zuständig ist. Zum Spielplatz-Projekt gehört noch eine Brücke über den Burkhardswalder Dorfbach, die zum Parkplatz führt. „Die Arbeiten dafür haben jetzt begonnen“, so der Bauamts-Mitarbeiter. Beschäftigte der Firma Trinitz Bauwerksanierung GmbH aus Dresden sind hier am Werk.

Die Gemeinde Klipphausen lässt sich diese neue Mehrgenerationen-Freizeitanlage auf 2 000 Quadratmetern, die vom Planungsbüro Schubert aus Radeberg konzipiert wurde, etwas kosten. Nahezu 400 000 Euro werden veranschlagt, davon sind 200 000 Euro Fördergelder.

                                                         

Text und Fotos: Dieter Hanke, 26.10.2018