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70 Anmeldungen fürs neue Schuljahr

Die Evangelische Oberschule Klipphausen ist bei Schülern und Eltern gefragt.

Eine gute Nachricht: Etwa 70 Anmeldungen für die Evangelische Oberschule Klipphausen für das Schuljahr 2019/2020 liegen gegenwärtig vor. Das sagte Daniela Vogt, Leiterin dieser Einrichtung. Der Prozess der Anmeldung für kommendes Schuljahr sei im Wesentlichen abgeschlossen. „Wir werden deshalb im Sommer 2019 zwei fünfte Klassen aufnehmen“, informierte sie.

Gegenwärtig lernen an der Evangelischen Oberschule Klipphausen, deren Träger der Christliche Schulverein Wilsdruffer Land ist, 52 Mädchen und Jungen, und zwar gibt es eine fünfte und eine sechste Klasse. Die evangelische Oberschule hat vorübergehend ihr Domizil in Räumen der Grundschule Naustadt. „Wir warten deshalb sehnsüchtig auf den Bau der neuen Oberschule in Ullendorf“, bemerkte Daniela Vogt.

Eine Option ist in diesem Zusammenhang, dass bereits im späten Frühjahr 2019 die Mädchen und Jungen der fünften und sechsten Klasse vorübergehend in ein neues Interimsquartier ziehen, und zwar in den Barackenkomplex an der S 177 in Ullendorf/Röhrsdorf gegenüber dem Gartenbaumarkt Landmaxx auf Röhrsdorfer Flur. Die Gemeinde Klipphausen hat dort vom Landkreis Meißen als Eigentümer die ehemals für Asylbewerber als Gemeinschaftsunterkünfte gebauten vier Gebäude in Holzbauweise für eine gemeinnützige Nachnutzung kostenlos überlassen bekommen. Der Grund dafür ist der deutliche Rückgang der Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Meißen in der vergangenen Zeit. Auch diese Asylunterkünfte auf Ullendorfer Flur, die in der Vergangenheit sowieso nicht voll belegt waren, werden deshalb nicht mehr vom Landkreis benötigt. „Wenn alles klappt, sollen dann im Sommer 2019 auch die zwei neuen fünften Klassen in diesem Barackenkomplex untergebracht werden“, so Schulleiterin Daniela Vogt.

Die Gemeinde Klipphausen steht diesem Anliegen des Christlichen Schulvereins und der Evangelischen Oberschule aufgeschlossen gegenüber. Damit diese Interimslösung aber verwirklicht werden kann, so Bürgermeister Gerold Mann, müssen aber noch Voraussetzungen geschaffen werden. Das heißt, es sind für Schulzwecke an diesem Standort vorher noch einige bauliche Veränderungen nötig. „Das schließt aber mit ein, dass sich der Christliche Schulverein mit finanziell an diesem Vorhaben beteiligt“, sagte der Bürgermeister. Denn immerhin habe die Gemeinde Klipphausen für den Neubau der Oberschule auf Ullendorfer Flur nördlich der Taubenheimer Straße schon an die 13 Millionen Euro aufzubringen.

Unabhängig davon, ob diese Variante mit dem neuen Interimsstandort für die Evangelische Oberschule Klipphausen aufgeht oder nicht, will sich diese Gemeinschaft auch im kommenden Jahr im Gemeindeleben aktiv einbringen. „Wir denken da zum Beispiel auch an eine weitere Pflanzaktion von Bäumen und Sträuchern im Gemeindegebiet“, bemerkte Daniela Vogt.

Text: Dieter Hanke; 11.12.2018