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Bessere Ausstattung mit IT-Technik

Das Land Sachsen will Schulen bei der Digitalisierung unterstützen.

Der Digitalpakt Schule soll schnell auf den Weg kommen. Bundesregierung und Länder streben eine Einigung an. Wie Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) sagte, sollen in diesem Zusammenhang von 2019 an schrittweise auch Schulen in Sachsen mit moderner Computer- und IT-Technologie ausgestattet werden. Das Geld, so der Minister, dürfe allerdings nur an solche Schulen fließen, die schon leistungsfähige Internetanschlüsse haben. 50 Megabits pro Sekunde gelten als Mindestanforderung, um elektronische Medien im Unterricht nutzen zu können. Eine Oberschule sollte 100 Mbit/s zur Verfügung haben. Für eine leistungsfähige Breitbandanbindung müssen allerdings Länder und Kommunen selbst sorgen. Die Gemeinde Klipphausen geht jetzt diesen Weg, um mit dem Bau von Glasfaserverbindungen in den nächsten Jahren in den einzelnen Orten eine Datenversorgungsrate von mindestens 100 Mbit/s pro Sekunde zu erreichen und so auch die Schulen für das digitale Zeitalter fit zu machen. Das Land Sachsen strebt mit dem Digitalpakt an, die Schulen komplett zu verkabeln, jedes Klassenzimmer zu erreichen, und da geht es auch um die Ausstattung mit interaktiven Geräten.  

Wie ist die Situation an den drei Grundschulen in der Gemeinde?

Uta Fleischer, Leiterin der Grundschule Burkhardswalde: „Wir haben Internet-Anschluss und so auch ein Computer-Kabinett. Doch die Technik ist größtenteils in die Jahre gekommen, eine neue, leistungsfähigere Ausstattung wäre schon wünschenswert. Da geht auch um die Vernetzung von Klassenräumen.“

Die Grundschule Klipphausen in Sachsdorf wurde vor Jahren innerhalb der Aktion „Schulen ans Netz“ ans Internet angeschlossen. Doch auch hier wäre eine modernere Ausstattung mit Geräten, vor allem auch mit modernen digitalen Endgeräten für alle Schüler, eine zeitgemäße Vorgehensweise.

An der Grundschule in Naustadt, wie Schulleiter Lutz Müller sagte, bestehe ein WLAN-Anschluss. Doch die Verbindungen seien mitunter schlecht. Und auch an dieser Schule sei eine zukunftsorientierte digitale Hard- und Software-Ausstattung ein Investitionserfordernis. Alle drei Grundschulen hoffen deshalb, dass ihnen der Freistaat Sachsen in Sachen Digitalisierung rasch mit Fördergeldern zur Seite steht.

Text: Dieter Hanke, 11.12.2018