Baustart für neue Oberschule im Frühjahr

Die Gemeinde Klipphausen bleibt in Sachen Neubau für eine Oberschule beharrlich dran.

Der Meißner Architekt und Dombaumeister Dr.-Ing. Knut Hauswald, der zusammen mit der RBZ-Generalplanungsgesellschaft Dresden für die Planung dieses neuen Schulkomplexes der Gemeinde den Hut aufhat, sagte jetzt zum derzeitigen Stand:  „Wir haben die Ausführungsplanung für die Schule fertiggestellt, bereiten die Ausschreibungsunterlagen an Unternehmen vor. Wir hoffen, dass wir bald die Baugenehmigung vom Landratsamt erhalten.“ Ziel sei, im April 2019 mit dem Bau zu beginnen, zunächst gehe es um die Erschließung des Standortes mit Medien, ab Juni dann um den Hochbau der Gebäude. Richtfest, wenn alles klappt, soll im Dezember 2019 sein. Die  Fertigstellung des Komplexes mit Sporthalle und Sportplatz sei für Ende Januar 2021 vorgesehen, so dass dann nach den Winterferien die Schüler der Evangelischen Oberschule Klipphausen, deren Träger der Christliche Schulverein Wilsdruffer Land ist, Einzug halten können.

Planungschef Dr. Hauswald ist froh, dass Archäologen bei Grabungen im September am Standort der künftigen Schule keine Funde gemacht haben. „Das erspart uns zeitlichen Mehraufwand“, sagte er und würde sich auch sehr freuen, wenn der Freistaat Sachsen die Fördermittelanträge der Gemeinde für Schulhausbau und Sporthalle bald positiv bescheidet.

 

In der neuen zweizügigen Evangelischen Oberschule sollen mal zwölf Klassen mit je 26 Schülern lernen. Die Kosten für den würfelförmigen Schulbau und für die Sporthalle, die gleichermaßen von Schülern und Vereinen genutzt werden soll, sowie für Sportplatz und Freianlagen werden mit 13 Millionen Euro veranschlagt.

 

Text: Dieter Hanke;18.12.2018

Modell der Schule: Visualisierung Arge Hauswald/RBZ