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Schlossausbau vor dem Abschluss

Der Schloss-Ausbau in Klipphausen ist in der Endphase.

Im Obergeschoss des Ostflügels entstehen neun weitere Räume für die Gemeindeverwaltung. So müssen unter anderem noch Computer, Telefone und weitere Kommunikationstechnik installiert und mit den Netzwerken verbunden werden. Auch einige Feinarbeiten von Handwerkern sind noch zu erledigen. Aber insgesamt ist dieses umfangreiche Vorhaben, das knapp eine Million Euro kostet, davon sind etwa 600 000 Euro Fördergelder von Bund und Freistaat Sachsen aus dem Programm „Brücken für die Zukunft“, nahezu abgeschlossen. Beim Ausbau hatte die Gemeindeverwaltung Wert darauf gelegt, so Michael Hegenbart vom Bauamt, dass die historische Bausubstanz weitgehend erhalten blieb, aber andererseits auch Bedingungen für eine zeitgemäße Verwaltungsarbeit geschaffen wurden. Die Gesamtinvestition beinhaltet auch die Beseitigung von Putzschäden an den Fassaden des Schlosses und einen neuen Farbanstrich an dem Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert, ein hellgelber Ton wie an der Kirche in Naustadt, der mit der Denkmalpflege abgestimmt wurde. Auch die Sandsteingewände wurden aufgefrischt. Eine frühere gusseiserne Treppe, die an an der Parkseite ins Obergeschoss des Schlosses führte, wird durch eine neue ersetzt. Dabei werden im Sinne des  Denkmalschutzes unter anderem auch Geländerteile der früheren Treppe mit integriert.

Vorwiegend Handwerker aus dem regionalen Umland waren bei diesem Vorhaben beschäftigt, mit dem das denkmalgeschütze Schlossensemble weiter aufgewertet wird. Voraussichtlich im Februar/März werden die Mitarbeiter der Kämmerei und des Bauamtes, die sich derzeit noch in der Außenstelle der Gemeinde in der ehemaligen Schule in Röhrsdorf befinden, dann in die neuen Verwaltungsräume im Schloss ziehen. Damit wird die Verwaltung an einem Ort konzentriert, womit eine Vermeidung von Informationsverlusten und eine schnellere Koordination von kommunalen Aufgaben und Bürgeranliegen angestrebt werden.

Text und Fotos:  Dieter Hanke, 19.12.2018