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Probebetrieb im Februar

Abwasser-Druckleitung nach Dresden wird getestet.

Es hat sich etwas verzögert. Vor allem durch das missliche Wetter verschob sich die Funktionsprüfung und Inbetriebnahme des Pumpwerkes an der Kläranlage am Sachsdorfer Weg in Klipphausen. Ursprünglich war diese für Dezember 2018 vorgesehen. Die Endmontage der Kabel und Steuerleitungen und die Verbindung mit der Schaltzentrale sowie weitere Arbeiten hatten länger gedauert. Die Abnahme der Elektrik durch den TÜV stand auch noch an.

Der Probetrieb der neuen Abwasser-Druckleitung von der Kläranlage in Klipphausen zu den Bio-Klärbecken der Stadtentwässerung in Dresden-Kaditz soll nun ab Ende Januar 2019 erfolgen, wie Norman Wonka, Teamleiter für Investitionen bei der Stadtentwässerung Dresden und zuständig für dieses Großvorhaben, sagte. Wenn alles klappt, die Dichtheit der Druckleitung gegeben ist und die Funktionen aller Anlagen beim Test erfolgreich verlaufen, könnte dann voraussichtlich Ende Februar die Kläranlage am Sachsdorfer Weg außer Betrieb gehen. Dann werden in der 12,5 Kilometer langen Druckleitung nach Dresden, die einen Innendurchmesser von 25 Zentimetern hat, an die 65 bis 75 Liter Abwasser in der Sekunde aus Orten der Gemeinde Klipphausen sowie aus der Stadt Wilsdruff mit Ortsteilen befördert.

Der Abwasserzweckverband „Wilde Sau“, wo die Gemeinde Klipphausen Mitglied ist, war Bauherr dieses Großvorhabens. Rund zehn Millionen Euro kostet diese Gesamtinvestition. Ab März bis Ende dieses Jahres, so teilte Teamleiter Norman Wonka weiter mit, werden noch die vier weiteren Becken in der alten Kläranlage in Klipphausen saniert und sollen fortan als Abwasser-Speicherbecken zu Verfügung stehen. Das erste Becken unmittelbar am neuen Pumpwerk ist schon fertig. Rührwerke am Boden halten hier den Abwasserstrom in Bewegung.

Wie Norman Wonka noch informierte, soll die offizielle Einweihung der Druckleitung aus Klipphausen voraussichtlich Mitte März am Standort des Klärwerkes in Dresden-Kaditz erfolgen, das mit seiner Technik und den hohen Umweltstandards zu den modernsten in Deutschland gehört.

 

Text: Dieter Hanke, 22.01.2019