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Verwaltung zog in den Ostflügel

Mit dem Ausbau des Obergeschosses im Schloss entstanden Verwaltungsräume für Kämmerei und Bauamt.

In der letzten Februarwoche zog die Gemeindeverwaltung um. Die Mitarbeiter der Kämmerei und des Bauamtes, die bislang viele Jahre in der Außenstelle in Röhrsdorf in der ehemaligen Schule ihr Domizil hatten, richteten sich ihre neuen Arbeitsplätze im Schloss Klipphausen ein. Ab 4. März sind diese Ämter für die Bürger wieder dienstbereit.

In den vergangenen Monaten waren beim Ausbau des Obergeschosses im Ostflügel des Schlosses neun neue Verwaltungsräume entstanden. Damit ist nun die Verwaltung zentral an einem Ort konzentriert, womit eine schnellere Koordination von kommunalen Aufgaben und Bürgeranliegen angestrebt werden. Insgesamt knapp eine Million Euro, davon sind etwa 600 000 Euro Fördergelder von Bund und Freistaat Sachsen aus dem Programm „Brücken für die Zukunft“, hat dieses umfangreiche Vorhaben gekostet, mit dem auch das denkmalgeschützte Schlossensemble weiter aufgewertet wird. Zur Gesamtinvestition gehörte auch die Beseitigung von Putzschäden an den Fassaden des Schlosses und ein neuer Farbanstrich an dem Bauwerk aus dem 17. Jahrhundert.

Vorwiegend Handwerker aus dem regionalen Umland waren bei diesem Vorhaben beschäftigt. Wert wurde darauf gelegt, dass die historische Bausubstanz weitgehend erhalten blieb, aber andererseits auch Bedingungen für eine zeitgemäße Verwaltungsarbeit geschaffen wurden. Für die Besucher entstand im Innenhof des Schlosses ein neuer zentraler Aufgang zur Verwaltung. Wie Michael Hegenbart vom Bauamt der Gemeinde mitteilte, wird in den kommenden Monaten noch eine frühere gusseiserne Treppe, die an der Parkseite ins Obergeschoss des Schlosses führte, durch eine neue ersetzt.

Für eine effektive Arbeit wurden die Verwaltungsräume mit neuer moderner Telekommunikationstechnik ausgestattet. So wird die Gemeinde auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit  dem Zweckverband KISA, dem kommunalen IT-Dienstleister im Freistaat Sachsen, die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen fortsetzen. Das Dokumentenmanagement VIS-Kompakt wird eingeführt. Damit soll eine einheitliche elektronische Dokumenten-Ablagestruktur in der Verwaltung gewährleistet werden. Auch die elektronische Rechnungslegung wird forciert.

Wie die Gemeindeverwaltung noch informierte, soll das Gebäude der bisherigen Außenstelle der Verwaltung in Röhrsdorf, das sich in Besitz der Gemeinde befindet, veräußert werden.  

Text: Dieter Hanke, 04.03.2019