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Millionen für Abwasseranlagen

Die Gemeinde gibt 2019/20 fast sechs Millionen Euro für den Anschluss von Orten an das zentrale Netz aus.

In diesem und im kommenden Jahr will die Gemeinde Klipphausen die noch ausstehenden Orte an das zentrale Abwassernetz anschließen. „Wir setzen damit unser Abwasserbeseitigungskonzept weiter um“, sagte Gemeindekämmerin Silvia Kunas. Dafür werden 2019/20 von der Gemeinde insgesamt fast sechs Millionen Euro aufgebracht. Leider erhält hier Klipphausen für die Abwasser-vorhaben in nur sehr geringem Maße eine finanzielle Förderung von Bund und Land, so dass die Gemeinde fast alles allein tragen muss.

Im Wesentlichen bis 2020 sollen sämtliche Vorhaben zur Erschließung von Orten und zur Anbindung von Grundstücken an das zentrale Abwassernetz sowohl im Bereich Klipphausen als auch im Bereich Triebischtal erledigt sein.

Michael Hegenbart vom Bauamt der Gemeinde gab dazu einen Überblick, wie die Kommune hier vorgeht. „Der Start erfolgt jetzt in Garsebach“, teilte er mit. Hier habe das Unternehmen Tief- und Kulturbau Mühlbach aus Lampertswalde bei Großenhain vom Gemeinderat den Zuschlag bekommen. Vom fast fertigen Pumpwerk an der Fichtenmühle soll eine Abwasser-Druckleitung in Richtung Robschütz gebaut werden, einbezogen sind da entsprechende Hausanschlüsse in Garsebach. Dann erfolgen Bauarbeiten in Robschütz in der gesamten Ortslage, um zum Beispiel auch die alten Kläranlagen in der Neuen Siedlung und Hufweg abzulösen. „In Garsebach sollen die Arbeiten Ende dieses Jahres fertig sein, in Robschütz bis Ende 2020“, so Michael Hegenbart. Es ist geplant, dass künftig das Abwasser aus Robschütz und Garsebach in einer Überleitung zur Gemeinschaftskläranlage nach Meißen gelangt und dann dort gereinigt wird. Diese Trasse muss aber noch vom Zweckverband errichtet werden. Eine dezentrale Entsorgung laut Abwasserbeseitigungskonzept ist für Häuser am Nauweg in Garsebach und oberhalb vom Neurobschützer Weg festgelegt worden.

Mit den Erschließungsarbeiten in Obermunzig war im Vorjahr begonnen worden. Diese werden im Frühjahr 2019 fortgeführt, so unter anderem für Abwasser, Trinkwasser und Regenwasser.

In Groitzsch (Neuen Häuser) werden ebenfalls noch im Frühjahr 2019 die Arbeiten starten, ebenso in Spittewitz, wo es um den Anschluss von drei Grundstücken geht. In Wildberg am Berg, wo die Genehmigungsplanung fertig ist, sollen auch in diesem Jahr mehrere Häuser angeschlossen werden.

Text: Dieter Hanke, 28.03.2019