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Grabdenkmäler werden gereinigt

Weitere Restaurierungen in der Naustädter Kirche

Die über zehn Epitaphien rings um den Altar in der Naustädter Kirche aus vergangenen Jahrhunderten - die Grabdenkmäler in Lebensgröße von Mitgliedern der einstigen sächsischen Adelsfamilie von Miltitz, von Pfarrern und dem letzten Berggeschworenen - werden im kommenden Frühjahr von Restauratoren gereinigt und entsalzen. Ebenso betrifft das den Epitaph-Altar, der dem Bildhauer Hans Köhler dem Jüngeren aus Meißen zugeschrieben wird. Er wurde 1607 fertiggestellt und 1817 durch Dietrich von Miltitz umgebaut. Dort werden außerdem lose Teile wieder befestigt. Das sagte der Pfarrer der St.-Bartholomäus-Kirchgemeinde in Röhrsdorf Christoph Rechenberg. Seit etwa 100 Jahren sei an den Epitaphien aus Sandstein rund um den Altar keine grundlegende Reinigung mehr vorgenommen worden. Zwei Grabdenkmäler, die noch eine Restfarbigkeit besitzen, sollen retuschiert werden, wie der Pfarrer weiter mitteilte.

Finanziert werden soll das Ganze aus der Spendenaktion „Herzen für hier“ der Sparkasse Meißen, aus Mitteln der Ostdeutschen Sparkassenstiftung und durch den Eigenbeitrag der Kirchgemeinde. Die Sparkasse Meißen und die Ostdeutsche Sparkassenstiftung erweisen sich damit einmal mehr als Kulturförderer in der Region. Die Naustädter Kirche, die es seit über 850 Jahren gibt, war mehrere Jahrhunderte Patronats- und Begräbniskirche der sächsischen Adelsfamilie von Miltitz gewesen war.

Dieter Hanke, 25.11.2019