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Kein Verwarngeld für Kraftfahrer, doch ein erzieherischer Effekt

Der  mobile Geschwindigkeitsmesser der Gemeinde Klipphausen steht jetzt an der Straße kurz nach dem Ortseingangsschild Weistropp aus Richtung Hühndorf.

Vorher war der Standort an der Verbindungsstraße von Sachsdorf nach Klipphausen nahe der Grundschule. „Die Geschwindigkeitsanzeige hat sich bewährt. Für nicht wenige Kraftfahrer ist diese aktuell Anlass, da die Geschwindigkeit ihres Fahrzeugs zu kontrollieren und gegebenenfalls anzupassen, um den Verkehrsschildern und gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen“, sagte Bürgermeister Mirko Knöfel. Im konkreten Fall ist da an dieser Stelle in Weistropp eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Vorher in Sachsdorf galt es vor allem Rücksicht auf Kinder der Grundschule zu nehmen.

Der Geschwindigkeitsmesser misst zwar exakt, doch für Kraftfahrer gibt es kein Blitzen und als Folge Verwarn- oder Bußgeld, wenn diese zu schnell gefahren sind. Doch die Reaktion der Anlage, ein freundliches elektronisches Smiley für Kraftfahrer, die korrekt unterwegs sind, und eine traurige graphische Darstellung des Gesichts, wenn zu schnell gefahren wurde, hat schon eine erzieherische Wirkung.

Ortschaftsräte der Gemeinde hatten vor einiger Zeit der Verwaltung signalisiert, an welchen Standorten in ihrem Territorium eine Geschwindigkeitsanzeige angebracht sei. Meist handelt es sich um unübersichtliche Straßenführungen oder andere Stellen, wo Gefahren für Bewohner drohen. So wird in absehbarer Zeit auch in Taubenheim, wo Laster oftmals mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort zu den nahegelegenen  Kiesgruben fahren, der Geschwindigkeitsmesser installiert. Die Gemeinde hatte im Herbst 2018 diese mobile Messanzeige erworben. Kosten: 3 000 Euro.

Text und Foto: Dieter Hanke, 30.01.2020