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Freie Sicht auf schöne Fassaden

 Beim Neubau des Schulkomplexes in Ullendorf sind die Gerüste an Sporthalle und Schulgebäude gefallen...

 

 ...Beim Schulneubau in Ullendorf gibt es wieder gute Neuigkeiten. Die Gerüste sind abmontiert. Die Fassaden von Schulgebäude und Sporthalle erstrahlen in hellen Farben, wobei die Klinker in Abschnitten der Gebäude einen schönen Kontrast bilden. Reizvolle Ansichten gibt es hier vor allem auch vom angrenzenden Sportplatz her. Das Grün des KunstrasensKunstrasenplatz, dazu die schon aufgebrachten weißen Spielfeldmarkierungen lassen den neuen Schulkomplex besonders markant hervortreten. „Die Bauleute sind jetzt beim Innenausbau. Wie geplant soll die Oberschule im März 2021 übergeben werden“, sagt Chefplaner Dr. Knut Hauswald. Etwa 15 Millionen Euro wird insgesamt das Vorhaben kosten.

Prallwand wird angebracht

Ein Rundgang im Komplex zeigt die Vielfalt der Arbeiten. Trockenbauer sind in der Schule am Werk, ebenso Elektriker, Sanitärtechniker, Maler und weitere Gewerke. Mitarbeiter der Firma Scholz-Bau aus Freital erledigen Putz- sowie Spachtel- und Malerarbeiten. Im Schulgebäude geht es mit einer Hubbühne in fast 15 Meter Höhe, wo Maler Jorce Leitao im Lichthof die Dachträger streicht. „Eine gute Baustelle, wir kommen voran“, sagt Chefin Susan Scholz. Auch Vorarbeiter Seyfi Ay ist dieser Ansicht. 

In der Sporthalle werden die Prallschutzwände ringsum angebracht. Beschäftigte der Firma Reder GmbH aus Neubrandenburg fertigen und montieren hier die aufpralldämmenden Tragkonstruktionen, die der Unfallverhütung und dem Schutz der Schüler und Sportler dienen. Verkleidet wird das Ganze mit attraktiven Platten in einem bräunlichen Ton.

Wenn alles klappt, werden dann noch in diesem Jahr die Spezialisten der Hoppe Sportbodenbau GmbH aus Nossen anrücken und mit dem Einbau des flächenelastischen Bodens in der Halle beginnen, der gewissermaßen für die Sportler funktionalgerecht und auch für verschiedene Nutzungen belastbar ist. „Wir freuen uns, dass wir diesen Auftrag ausführen können“, sagte der 59-jährige Geschäftsführer Siegmund Schlott. Der Sportbodenbau-SpezialistRaum ist seit 1995 im Gewerbegebiet Nossen ansässig und hat in diesem Zeitraum bereits an die 3 000 Sportböden in Hallen errichtet, darunter auch den Belag in den Hallen in Sachsdorf und im Berufsschulzentrum Meißen oder jetzt im neuen Wilsdruffer Gymnasium.

Natur-Linoleum verlegt

Vorher muss aber noch der Estrich sowohl in der Sporthalle als auch im Schulgebäude eingebracht werden als Vorbereitung für den Bodenbelag, wie Dr. Hauswald weiter informierte. Im Erdgeschoss der Schule werden danach Feinsteinzeugfliesen verlegt, im ersten und zweiten Obergeschoss wird es Natur-Linoleum sein. „Das Material besteht aus natürlichen Rohstoffen wie Leinöl und Korkmehl. Es ist ein strapazierfähiger, hochwertiger und rutschhemmender Bodenbelag“, so der Planer. Die Firma Ora wurde mit der Verlegung des Linoleums beauftragt.

Eine extra Straßenspur

Vor der Schule sind ebenfalls Bauarbeiter zu Gange. Auf dem Vorplatz zur Straße zu wird eine extra Spur gebaut. Mitte Oktober war der Unterbau fertig. Busse und weitere Fahrzeuge können dann später hier halten. So steigen die Schüler gefahrlos ein oder aus. Die Firma GWB Grundbau aus Moritzburg hat diese Bauarbeiten übernommen.

Was ist derzeit noch aktuell? Im Gelände hinter der Schule entsteht derzeit das Regenrückhaltebecken, im Schulgebäude sind die Leitungen für die Sicherheitstechnik verlegt worden, die Grobinstallation für die Elektrik ist ebenfalls fertig. Im Freigelände hinter der Schule steht bereits eine Spielwand.

Chefplaner Dr. Hauswald hofft, dass die weiteren Arbeiten bis zur Übergabe des Komplexes im Frühjahr nächsten Jahres ebenfalls zügig und in guter Qualität erfolgen. Schon mal vorab sagt er den Beschäftigten der Baustein Meißen GmbH ein großes Dankeschön. Die Meißner Bauleute hatten den Sportplatz errichtet. „Wir sind sehr zufrieden. Solide Arbeit. Schüler und weitere Nutzer des Platzes haben hier gute Bedingungen fürs Sporttreiben“, bemerkt der Planer aus Meißen.

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Text und Fotos: Dieter Hanke, 23.10.2020