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Attraktive Sportanlagen für Schule

Feierliche Eröffnung des neuen Sportdomizils in Burkhardswalde. Für über 300 000 Euro entstanden Laufstrecke, Ballwurfanlage, Weitsprunggrube und anderes...

Die Kinder sind von den neuen Außensportanlagen an der Grundschule in Burkhardswalde begeistert. Diese wurden am 28. September von Bürgermeister Mirko Knöfel offiziell übergeben. Dem neunjährigen Amadeus aus Taubenheim, der in die Klasse 3a geht, gefallen besonders die 50-Meter-Laufbahn und die Weitsprunganlage. Lukas (8), Klasse 3b, aus Groitzsch: „Sprint ist hier cool.“ KinderAuch Laura (8) aus Roitzschen, die in die selbe Klasse geht, schwärmte von der Sprintstrecke. Aber auch die neue Schlagballweitwurfanlage, die noch für andere sportliche Disziplinen genutzt werden kann, steht bei den Mädchen und Jungen hoch in der Gunst. Lehrer und Erzieher freuen sich gleichfalls über das neue Sportdomizil. Hortleiterin Beate Richter: „Wir haben jetzt wunderschöne Bedingungen für die sportliche Betätigung der Kinder. Wichtig ist doch, dass sie sich an frischer Luft bewegen, Spaß und Freude bei Spielen haben und sich ausprobieren können“, sagte die Hortleiterin. Das sei auch aus der Sicht von Vorteil, dass von den insgesamt 165 Mädchen und Jungen an dieser Grundschule immerhin 162 den Hort besuchen und so auch nachmittags Gelegenheit haben, sich auf dem neuen Sportareal zu tummeln.

Schöne farbliche Akzente

Bleiben wir bei den Kindern, die hier die Hauptakteure dieser neuen Einrichtung in Burkhardswalde sein werden. Zur Eröffnung der Außensportanlagen am 28. September waren die stimmungsvollen Lieder von Schülern der vierten Klassen genau der richtige Rahmen zu diesem feierlichen Anlass und ließen auch den Blick der anwesenden Gäste über das Sportareal schweifen. Ihr Eindruck: Ein gelungenes Ensemble, dessen Gesamtgestaltung sich harmonisch der Umgebung mit der Sporthalle und dem Gelände mit dem angrenzenden Baumbestand und der Böschungen anpasst. Der rote Tartanbelag der Laufstrecke und des Anlaufs zur Weitsprunggrube mit den zwei Bahnen, aber auch mehrere Sitzgelegenheiten aus Beton mit einem blauen Holzbelag oder auch der anthrazitfarbene, sechs Meter hohe Ballfangzaun an der Wurfanlage setzen da vortreffliche farbliche Akzente.

Zum Komplex gehören noch ein neuer Weg um die angrenzende Sporthalle mit einem gelb-beigefarbenen Belag, weitere Sitzelemente hinter der Wurfanlage sowie neu angepflanzte Bäume, Sträucher und Bodendecker. Ein neuer behindertengerechter Zugang zur Sporthalle entstand ebenfalls.

Optimal gestaltet

„Wir haben hier eine optimale funktionale Gestaltung auf engem Gelände, alles ist aber zugleich auch optisch sehr ansprechend“, schätzte Schulleiterin Uta FleischerBM und Direktorin ein. Sie freut sich besonders, dass nun den Lehrplananforderungen im Sport in den athletischen Disziplinen wieder gut entsprochen werden kann. In der Vergangenheit gab es da Defizite. Die bisherigen Außensportanlagen waren marode, mussten zuletzt wegen Unfallgefahr sogar gänzlich gesperrt werden.

Dank für solide Arbeit

Bürgermeister Mirko Knöfel dankte deshalb in herzlichen Worten allen am Bau Beteiligten für ihre solide Arbeit. „Es ist ein schönes Gefühl, hier für die Kinder und die Schule attraktive Sportanlagen geschaffen zu haben. Burkhardswalde wird dadurch noch anziehender“, bemerkte er. Insgesamt kostet dieses Vorhaben der Gemeinde, das im April 2020 startete, 330 000 Euro. Mehrkosten von etwa 35 000 Euro waren durch die komplizierten Baugrundverhältnisse entstanden. Bund und Freistaat Sachsen förderten das Projekt zusammen mit 179 000 Euro, und zwar einmal über das Programm der Bundesregierung „Wir fördern kommunale Investitionen“ und zum anderen vom Land Sachsen unter dem Motto „Brücken in die Zukunft“. Beteiligt am Bau waren das Planungsbüro Schubert aus Radeberg, der Baugrundgutachter Konrad Kuntze aus Kleinschönberg, das Bauunternehmen Josef Saule GmbH, Niederlassung Dresden, die den Komplex errichtete, die Dresdner Firma Rintz für die Bodenstabilisierung, die Firma Nawrath aus Heidenau, die für den Ballfangzaun und die Absturzsicherung an der Weitsprunganlage zuständig war, sowie die Polytan GmbH aus Burgheim (Bayern) für die Tartanbeläge. Der Bürgermeister dankte in seiner Ansprache auch den Mitarbeitern des Bauamtes der Gemeinde Heiko George und Conny Jacob,Conny die sich engagiert um die technische sowie organisatorische Begleitung in Sachen Fördermittel und Kostenverfolgung des Vorhabens gekümmert hatten. Dank galt auch den Nachbarn in diesem Bereich der Schule, die Verständnis für die teilweise aufgetretenen Beeinträchtigungen während des Baus hatten.

Ein versierter Baubetrieb

Dass dieses Vorhaben in Burkhardswalde erfolgreich verwirklicht werden konnte, ist vor allem auch ein Verdienst des Dresdner Baubetriebes Josef Saule, dessen reichen Erfahrungen beim Landschafts- und Sportplatzbau sich hier vorteilhaft auswirkten. Vorarbeiter Markus Ulbrich (29): „Es war für uns eine schöne Baustelle. Unkompliziert war die Zusammenarbeit von Schule, Planern, unserem Baubetrieb und der Gemeinde. Das half beim Bauablauf.“ Auch Landschaftsarchitektin Susann Uhlig vom Planungsbüro Schubert bestätigte die enge Gemeinsamkeit von Planern, Bauleuten und Gemeinde bei diesem Vorhaben. „Ich denke, dass wir hier auf sehr eng begrenztem Raum und auf einem nicht einfachen Gelände mit Böschungen und Baumbestand dennoch attraktive Sportanlagen geschaffen haben“, bemerkte die 44-jährige Planerin und fügte noch schmunzelnd an: „Eine solch schöne Weitsprunganlage wie hier habe ich als Kind nicht gehabt.“ Auch ihr Chef Mario Schubert, der an diesem Tag der offiziellen Eröffnung der Sportanlagen in Burkhardswalde seinen 52. Geburtstag feierte, war mit zugegenArbeiter, und meinte: „Wieder etwas geschafft, was die Lebensverhältnisse verbessert und den Kindern zugute kommt.“ Sein Planungsbüro in Radeberg mit den 50 Mitarbeitern, das im nächsten Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert, hat schon seit geraumer Zeit engen Kontakt zur Gemeinde Klipphausen, erarbeitete zum Beispiel für die Kommune Flächennutzungs- und Landschaftspläne oder übernahm auch verschiedene andere Planungsleistungen für Bauprojekte.

Sportanlagen gleich genutzt

Und es war ein zünftiger Abschluss der feierlichen Eröffnung des Sportkomplexes, als Kinder der Schule fröhlich die neuen Sportanlagen in Besitz nahmen. Lautstark wurden Mitschüler beim Sprint auf der Laufstrecke angefeuert.  

 Laufbahn

Text und Fotos: Dieter Hanke, 28.10.2020

 

Information über die abgeschlossene Investition der Gemeinde Klipphausen aus dem Programm „VwV Invest Schule (Brücken in die Zukunft 2)“

Diese Maßnahme wurde gefördert durch die Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Diese Maßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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