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Bald drei neue Bushaltestellen

In Munzig, Scharfenberg und Wildberg werden bis Juni dieses Jahres solche Einrichtungen für eine bessere Sicherheit der Fahrgäste errichtet...

 ...Auch in diesem Jahr werden wieder in der Gemeinde Klipphausen neue Buswartehäuschen dazu kommen. „Durch die Neubauten erhöhen wir die Sicherheit der Fahrgäste und auch den Fahrgastkomfort. Es ist ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in unserer Gemeinde“, sagte Bürgermeister Mirko Knöfel. So wird eine Buswartehalle an der Staatsstraße 83 in Munzig am Abzweig nach Burkhardswalde errichtet. Eine weitere entsteht an der B 6 in Wildberg (Cossebauder Straße) gegenüber der Siedlung in Richtung Dresden. Und das dritte Buswartehäuschen wird seinen Standort in Scharfenberg an der Reichenbacher Straße gegenüber vom Grubenteich erhalten.

Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung Anfang März den Zuschlag für die Bauleistungen an die Firma HTB Schmidtgen GmbH Tief- und Straßenbau aus Barmenitz (Lommatzscher Pflege). Die Kosten belaufen sich auf knapp 82 000 Euro. Diese Baumaßnahmen werden durch den Freistaat Sachsen mitfinanziert mit Steuermitteln auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Die Höhe der Fördermittel beträgt 75 Prozent. Ende März/Anfang April, so informierte Michael Hegenbart vom Bauamt der Gemeinde, soll Baustart sein. Die Fertigstellung sei insgesamt bis Ende Juni 2021 vorgesehen. „Die Standorte der neuen Buswartehäuschen wurden nach Hinweisen von Ortschaftsräten ausgewählt“, bemerkte der 38-Jährige. Michael Hegenbart gab auch schon mal detailliert Auskunft über die Wartehallen und dafür nötige Arbeiten.

Auch ein Busanfahrbord

Entsprechend den Regelvorgaben der Technik sowie in Abstimmung mit Fachbehörden und der Verkehrsgesellschaft seien die Haltestellen geplant. „Alle Haltestellen werden standardmäßig mit drei mal zwei Meter großen Wartehallen versehen und haben auch einen 18 Zentimeter hohen Busanfahrbord für Fahrzeuge mit Standardlänge“, so der Mitarbeiter des Bauamtes. Ein Leitsystem mit Auffindhilfe an der Busfahrertür werde mit eingebaut. Die befestigten Flächen würden graues Betonpflaster erhalten. Anschlüsse an bestehende Geländehöhen werden mittels Absenkborden oder Geländeprofilierungen hergestellt. „Zum Teil müssen auch Verbundpalisaden zur Hangsicherung im Wartehallenbereich eingebaut werden“, sagte Michael Hegenbart.

In Munzig erfolgt der Bau teils auf dem Grundstück der Staatsstraße 83 und teils auf privatem Grund. Derzeit gibt es hier lediglich ein Haltestellenschild. Die Haltestelle ist gegenwärtig nur durch Laufen auf der S 83 erreichbar. Michael Hegenbart: „Straßenbegleitend soll nun die Haltestelle in einer Länge von 14 Metern errichtet werden.“ Um die Zuwegung zu gewährleisten, wird jetzt ein Stück Fußweg von der Haltstelle zur Burkhardswalder Straße gebaut. Aufgrund der Gesamtlänge (Haltestelle und Fußweg) würde sich hier eine Straßenentwässerung notwendig machen, und zwar Pflastermulde und Straßeneinlauf mit Kanal.

Palisadenmauer an Böschung

Der Haltestellenbau an der Cossebauder Straße in Wildberg erstreckt sich auf dem Grundstück der Bundesstraße 6. Auch hier gibt es momentan nur ein Haltestellenschild und eine Aufstellfläche auf dem Fußweg. Straßenbegleitend soll die Haltestelle in einer Länge von 14 Metern errichtet werden. Hangseitig macht sich der Bau einer Verbundpalisadenmauer notwendig, um die Böschung abzufangen.

In Scharfenberg an der Reichenbacher Straße wird die neue Bushaltestelle auf einem kommunalen Grundstück stehen. Die derzeitige Haltestelle besteht lediglich aus einem Schild direkt an der Straße und wird deshalb auf ein ausreichend großes kommunales Grundstück verschoben.

Text: Dieter Hanke, 14.04.2021