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Bald geht es wieder in die Unterwelt

 Pfeiler im Kalkbergwerk Miltitz werden jetzt von Spezialisten der Bergsicherung Freital saniert. Auch eine Stahltreppe wird in dieser Besucher-Attraktion der Gemeinde eingebaut. Wiedereröffnung der Anlage im Herbst...

...Das Tor zur Märchenlandschaft im Alten Kalkbergwerk in Miltitz ist derzeit verschlossen. Denn die Bergsicherung Freital GmbH macht sich dort seit Mai zu schaffen. Dringende Sanierungsarbeiten müssen erledigt werden. „Wir kommen gut voran“, sagt der 49-jährige Renè Glöckner, der Hauer im Zinnerz Altenberg gelernt hat, noch den Abschluss als Maurer machte und seit gut zehn Jahren bei der Bergsicherung Freital tätig ist. Mit im Einsatz im Kalkbergwerk Miltitz ist auch Holger Nikulski, ebenfalls früher Bergmann in Zinnerz Altenberg und Maurer. Die beiden erfahrenen Experten in Sachen Bergwerkssicherung stabilisieren zwei Pfeiler, die im Bereich des zweiten Fluchtweges in Richtung Heynitz-Stollen stehen. Im November 2017 hatte sich dort im oberen Teil eines Pfeilers ein zwei Kubikmeter großer Felsbrocken gelöst und den Weg versperrt und beschädigt. Nachdem schon vor einiger Zeit dieses Felsstück zertrümmert wurde, geht es nun um die grundlegende Sicherung in diesem Abschnitt.

Bandage für die Felsen

Die beiden MännerBau Bergwerk entfernen lose Gesteinspartien an den Pfeilern, verfüllen Risse, bringen Spritzbeton ein, untersuchen Hohlstellen. Auch mehrere Anker wurden in den Felsen getrieben. Diese erhalten gewissermaßen eine konstruktive Bewehrungsbandage. Steinschlagschutznetze umhüllen bereits den ersten Pfeiler und auch den Firstbereich.

Der steile Anstieg am Aufgang zum Heynitz-Stollen mit dem glitschigen tauben Gestein erschwert den beiden Bergwerksleuten die Arbeiten. Hinzu kommt die schwere Last. Denn die fast vier Meter breiten Baustahlmatten werden auf sieben Meter Länge zugeschnitten und müssen zu den mächtigen Kalksäulen hinauf geschleppt werden. „Da kommen auf jeden von uns 50 Kilo zu“, bemerkt Renè Glöckner.

Nach der Stabilisierung der Pfeiler setzen diese Arbeiter der Bergsicherung Freital noch drei Fundamente. Denn am Aufgang zum Heynitz-Stollen soll noch eine etwa 15 Meter lange Stahltreppe mit Podesten installiert werden. Für dieses Projekt hat das Unternehmen Stahlbau Uwe Krause aus Tanneberg den Zuschlag erhalten. Außerdem wird noch die Elektrik am Aufgang und im hinteren Teil des Heynitz-Stollens erneuert, und es ist auch vorgesehen, den Eingangs- und Außenbereich des Bergwerks touristisch weiter aufzuwerten.  

Mit der Temperatur im Kalkbergwerk kommen die Männer der Bergsicherung Freital klar. Etwa acht Grad sind es hier. „Nur wenn wir wieder nach draußen kommen, schlägt einem dann die sommerliche Hitze bei weit über 30 Grad voll entgegen. Da muss man erst wieder damit zurecht kommen“, meint Renè Glöckner.

118 000 Euro kostet das Ganze

Für die bergmännischen Arbeiten im Kalkbergwerk Miltitz gibt es ein straffes Zeitfenster. Denn nur von Mai bis Ende August sind diese Sanierungs- und Sicherungsarbeiten möglich. Denn zu anderen Zeiten im Jahr ist das nicht machbar. Denn streng geschützte Fledermäuse haben im Kalkbergwerk Miltitz ihr Winterquartier und dürfen nicht gestört werden. „Wenn alles klappt und das Oberbergamt die Freigabe erteilt, wird das Kalkbergwerk im Herbst wieder für Besucher geöffnet“, sagt Klipphausens Bauamtsleiter Michael Hegenbart. Er dankte den Bauleuten für ihr Engagement und ihre solide Arbeit. „Sie haben auch schnell und unkompliziert auf auftretende Probleme bei der Sanierung vor Ort reagiert und nach Lösungen gesucht“, so der Bauamtsleiter.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf 118 000 Euro. Die EU fördert das Ganze mit 79 000 Euro. Die Zuwendung wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum im Freistaat Sachsen 2014 bis 2020 ausgereicht (Leader-Programm der EU für Lommatzscher Pflege).

Zehn Meter hohe Felsendome

So müssen also die einzigartigen Schönheiten, die hier die Natur an die 60 Meter unter der Erde geschaffen hat, noch eine Weile auf ihre Bewunderung warten -  die über zehn Meter hohen Felsendome, bizarren Gesteinsgebilde, glitzernde Kristalle, Karsthöhlen und auch der türkisfarbene See, der an die 100 Quadratmeter groß und bis zu 14 Meter tief in der Sohle eins ist. Und auch noch andere  Entdeckungen vergangener Zeiten und von heute können erst dann wieder von den großen und kleinen Besuchern besichtigt werden. Zum Beispiel auch Tropfsteine, wo Zapfen durch abtropfendes kalkhaltiges Wasser entstehen.  10 000 Jahre und älter sind diese Gebilde.

Das Gebiet von Miltitz gehört geologisch zum Wilsdruff-Nossener Schiefergebirge. Das besteht aus verschiedenen TonschiefernFelsen mit eingelagerten Kalklinsen. Im Karbon, der Steinkohlenzeit, drang hier von unten glutflüssiges Magma ein und wandelte die Gesteine durch Hitze und Druck in ihrer Struktur um. Auch in Miltitz fand eine solche Methamorphose statt. Vor 200 bis 250 Millionen Jahren wurden der dunkle Tonschiefer in den meist unbedeutenden Hornblendeschiefer umgewandelt, die eingelagerten hellen porösen Kalklinsen aber in kristallinen Kalkstein – Marmor. Das Magma, welches den Miltitzer Marmor schuf, bildet heute das Meißner Granitmassiv, das an vielen Stellen sichtbar ist.

Erdgeschichte erlebbar

Schon vor 1400 wurde in Miltitz Kalkstein für Bau- und Düngezwecke abgebaut. 1571 wurde das Alte Kalkbergwerk erstmals urkundlich erwähnt. Anfangs erfolgte die Förderung nur oberirdisch im Blauen Bruch, mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Abbau auch im Tiefbau vorgenommen, der sich in den folgenden Jahrzehnten über mehrere Sohlen bis in eine Tiefe von über 60 Metern erstreckte. In jener Zeit entstanden auch die eindrucksvollen Weitungsbaue, die jetzt die Besucher bewundern. In diesem jetzigen Besucherbergwerk wurde von 1850 bis zur Stilllegung nach 1920  hochwertiger Kalkstein mit einem Calciumkarbonat-Gehalt um 98 Prozent – kristalliner Marmor  – geborgen.

Im Miltitzer Kalkbergwerk ist Erdgeschichte anschaulich erlebbar - weißer und grünlich-grauer Kalkstein, der mit rötlichen Eisenoxid-Einlagerungen eine tolle Szenerie bildet. Marmor, der mit schwarzen Graphitgängen durchzogen ist, und Lava, die seit Millionen Jahren erkaltet ist. Um das Jahr 1923 gingen die Vorräte an Kalkgestein zu Ende, 1928 war hier endgültig Schluss. Inzwischen war in der Nähe ein zweites Abbaufeld im Tagebau, der „Alte Wiesenstolln“, das neue Kalkbergwerk, getäuft worden. Dieses versorgte bis in die 1960er Jahre das Stahlwerk Riesa und andere Betriebe mit gelöschtem und ungelöschtem Kalk als Zuschlagstoffe.

Nun ein Schaubergwerk

Seit 1993 ist das 600 Jahre alte Kalkbergwerk in kommunalem Besitz. Die frühere Gemeinde Triebischtal richtete es als Schaubergwerk her. Eröffnet wurde die Anlage im Juli 2000. Jährlich kommen mehrere tausende Besucher, die hier bei einer etwa anderthalbstündigen Führung nicht nur Wissenswertes und Eindrücke von Zeugnissen der Natur und Erdgeschichte erhalten, sondern auch vieles über den Abbau von hochwertigem Kalkstein in vergangenen Zeiten erfahren. Und neben der Gewinnung von Marmor wurden einst im Bergwerk im Heynitz-Stollen auch Silber, Kobalt und Nickel geborgen. „Das Alte Kalkbergwerk ist ein Produktionsdenkmal, zeugt von geschichtlichen Traditionen und der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region. Auch das möchten wir den Besuchern nahe bringen“, sagt Matthias Zölfel aus Miltitz, seit 2015 hier ehrenamtlicher Bergwerksführer.

Der 64-jährige gelernter Monteur für Bogenoffsetmaschinen, der 48 Jahre als Monteur im einstigen Druckmaschinenwerk Planeta Radebeul und nach der Wende dann als Produkttrainer im nachfolgenden Unternehmen Koenig & Bauer gearbeitet hat, freut sich, dass die Sanierung im Bergwerk gut vorankommt. Die Männer der Bergsicherung Freital GmbH würden mit ihren Arbeiten dazu beitragen, dass das Schaubergwerk wieder gefahrlos besichtigt werden kann und kein herabfallendes Gestein die Besucher gefährdet. 

Marmor von bester Qualität

„Deutschlands bester Marmor wurde hier einst abgebaut“, schwärmt Matthias Zölfel, der seit Anfang dieses Jahres Rentner ist. Er habe eine schöne Struktur und sei edel. Doch leider würde er auch viele Risse und Einlagerungen von Mineralien aufweisen, so dass eine industrielle Weiterverarbeitung nur schwer möglich gewesen sei. „Vollständige Platten wurden in Miltitz kaum abgebaut“, bemerkt der Miltitzer Bergwerksführer, der in Meißen geboren wurde und 1992 mit seiner Familie aus Coswig nach Miltitz zog. Verwendet wurde der Kalkstein vor allem als Dünge-, Bau- und Hüttenkalk und zur Farbengewinnung. Das Baugewerbe und Glaswerke waren die meisten Abnehmer.

Matthias Zölfel kennt noch viele Fakten, Details und Geschichten rund um das Kalkbergwerk. So als 1856 König Johann I. von Sachsen mit seinem Gefolge das Bergwerk aufsuchte und sich vor allem für den Silbererzabbau im Heynitz-Stollen interessierte. „Doch das Silbererzvorkommen dort war gering. In 22 Jahren bis zur Einstellung des Abbaus 1890 wurden nur 25 Kilo Silber aus dem Stollen gefördert“, sagt Matthias Zölfel.

Auch ein düsteres Kapitel

Der Miltitzer Bergwerksführer hat sich auch mit einem düsteren Kapitel in der Geschichte des Alten Kalkbergwerkes beschäftigt, worüber er die Besucher informiert. Im See zu sehen sind zum Beispiel noch geflutete Fundamente und Anlagen. Hier wollte die Wehrmacht von 1943 bis 1945 eine Benzinfabrik errichten, die allerdings nicht mehr zustande kam. Reichsminister Albert Speer hatte damals das alte Kalkwerk, das mit Grundwasser vollgelaufen war, auspumpen lassen. Im Untergrund entstanden auch bombensichere Produktionsanlagen, wo Ventile und Kolbenringe für Flugzeuge hergestellt wurden. Häftlinge aus Konzentrationslagern mussten unter unmenschlichen Bedingungen im Bergwerk arbeiten. 17 von ihnen kamen ums Leben.

Zu DDR-Zeiten diente das Bergwerk als Sprengstofflager sowie als vorgesehener Luftschutzraum im Ernstfall für Spitzenfunktionäre. Die Bergsicherung Freital verwahrte in den 1980er-Jahren einen Teil des Bergwerk-Areals.

Quartier für Fledermäuse

Diese alte Stätte des Bergbaus ist auch Lebensraum von Fledermäusen, die streng geschützt sind. In den Felsspalten und Höhlen vermutet man an die 200 Tiere, die dort ihr Winterquartier haben. Darunter sind vor allem die Kleine Hufeisennase, aber auch die Mopsfledermaus und die Wasserfledermaus, die im Bergwerk die hohe Luftfeuchtigkeit und die ganzjährig stabilen Temperaturen von sechs bis zehn Grad mögen. Hier geht es um das gute Miteinander von Mensch und Tier, worauf die Naturschutzbehörde im Landratsamt Meißen akribisch wacht. So ist auch im Winterhalbjahr der Heynitz-Stollen, wo viele Fledermäuse ihr Quartier haben, für den Besucherverkehr gesperrt. Das Miltitzer Kalkbergwerk ist ein gutes Beispiel, dass sich Naturschutz und touristische Sehenswürdigkeiten einander nicht ausschließen. Hier wurde ein Kompromiss zwischen der kulturellen und sportlichen Nutzung und dem Naturschutz gefunden. Fledermaus-Populationen und Besucher leben hier offenbar in gutem Einklang.

Erwähnenswert ist auch, dass das Jahnbad in Miltitz das Wasser aus dem Bergwerk erhält. Eine spezielle Leitung führt aus dem See Bergwerk Wasserzu dieser nahegelegenen Freizeitstätte. Täglich laufen hier fürs Jahnbad in der Saison 30 bis 40 Kubikmeter Wasser zu.

Viele kulturelle Veranstaltungen

Bergwerksführer und die Gemeinde Klipphausen hoffen, dass mit der Wiedereröffnung des Alten Kalbergwerkes nach Corona-Stopp und Sanierungsarbeiten (am 1. November 2020 war die letzte Führung gewesen) auch wieder die einzigartige Kulisse und das faszinierende Flair des Bergwerks für kulturelle Events und weitere Veranstaltungen genutzt werden kann. Schon in der damaligen Gemeinde Triebischtal und später nach deren Fusion im Jahr 2012 mit Klipphausen entwickelte sich dort eine rege Veranstaltungstätigkeit. Konzerte, Puppenspiel, musikalische Abende und anderes mehr fanden statt und sind dort gute Tradition. Der Don-Kosaken-Chor trat zum Beispiel wiederholt in dieser Miltitzer Unterwelt auf, die eine hervorragende Akustik aufweist. Die Pulverkammer kann für Veranstaltungen sowie Feiern von Bürgern und Unternehmen gemietet werden. Hochzeiten, runde Geburtstage, Schuleinführungen und weitere Anlässe werden dort gefeiert. Das Gebrauchtgerätezentrum vom Hamburger Konzern Jungheinrich im Gewerbegebiet Klipphausen präsentierte zum Beispiel 2014 in der See-Halle den 25. 000 aufgearbeiteten Gabelstapler, der für einen Kunden aus England bestimmt war. Das Kalkbergwerk, das auch Ausgangspunkt oder Endziel des sieben Kilometer langen Triebischtaler Geolehrpfades vom Schloss Rothschönberg bis zum Bergwerk in Miltitz ist, ist wahrlich ein Besucher-Magnet.

Tauchtiefe von 66 Metern

Auch die Mitglieder vom Tauchtreff Dresden hoffen sehr darauf, bald wieder im Kalkbergwerk in die gefluteten Sohlen hinabtauchen zu können. Vom Mundloch aus ist eine Tauchtiefe von 66 Metern erreichbar. Bei ihrem Höhlentauchen bis zur Sohle vier haben die Taucher bei großen Sichtweiten bis zu 80 Metern wunderschöne Eindrücke – sie sehen zum Beispiel wuchtige Pfeiler, uralte Treppen, Stollenausbauten aus Holz, Reste von Fördertechnik, Kristalle, Marmor und weitere Mineralien. Ein Höhepunkt ist das Abtauchen in die Adolf-von-Heynitz-Seehalle, einem großen Weitungsbau des Bergwerks. In 46 Meter Tiefe entdecken die Taucher auch eine Tafel mit der Inschrift „A.v.H. 1911“. Das Höhlentauchen im Miltitzer Kalkbergwerk ist deutschlandweit sehr bekannt, ein Mekka für Taucher - klares Wasser, keine Strömung und konstante Temperaturen.

Info-Tafeln werden angebracht

Gemeinde und ehrenamtliche Bergwerksführer haben den Ehrgeiz, dieses Kulturgut noch mehr für den Tourismus zu erschließen. „Diese Sehenswürdigkeit gilt es noch attraktiver und bekannter zu machen“, meint Matthias Zölfel. So wollen die Bergwerksführer beispielsweise die Vitrine im Eingangsbereich mit Mineralien aus dem Bergwerk noch übersichtlicher gestalten. Die Gemeinde will dort ferner Info-Tafeln anbringen lassen, auf denen Wissenswertes zu geologischen Formationen, Infos zu Kalkstein, Produktionsgeschichte und weitere Auskünfte zu diesem Denkmal enthalten sind. Zwei neue, energieeffiziente Scheinwefer sollen ebenfalls angeschafft werden, um die bezaubernde Unterwelt noch besser zu erhellen. Auch das Marketing will die Gemeinde verbessern. Denn für Schulklassen, Touristen, Wandergruppen und weitere Besucher, für Unternehmen und Einrichtungen soll nicht nur das einzigartige Flair des Bergwerks ein Erlebnis sein. Auch Bildung und kulturelle Highlights sind hier eng mit den Besuchern verbunden und sollen die Gemeinde Klipphausen noch stärker in den Blickpunkt rücken lasssen.

Nachwuchs wird gesucht

Ein Anliegen haben die Gemeinde und die ehrenamtlichen Bergwerksführer noch. Es wird Nachwuchs benötigt. Denn momentan gibt es nur zwei Experten, die die Führungen bestreiten, und zwar Matthias Zölfel aus Miltitz und Holger Sickmann aus Scharfenberg. Zlfel„Auf Dauer ist das zu wenig. Wir brauchen noch mehr Mitstreiter, die mit Liebe, Engagement und Sachkenntnis hier tätig sind. Wir würden diesen auch helfen, sich dafür das nötige Rüstzeug anzueignen“, bemerkt Matthias Zöfel, der sich am meisten freut, wenn die Besucher nach der Führung in dieser bergmännischen Unterwelt sagen: Uns hat es sehr gut gefallen. Vielleicht erklären sich Miltitzer oder weitere Bürger aus der Umgebung bereit, diese ehrenamtliche Aufgabe mit zu übernehmen. Überhaupt hat Miltitz hier große Verdienste. Denn mehrere Einwohner aus diesem Ort waren hier schon über Jahre Bergwerksführer und haben vielen Menschen die Sehenswürdigkeiten des Kalkbergwerkes nahe gebracht. Aus Alters- und gesundheitlichen Gründen schieden sie in vergangener Zeit aus oder sind verstorben. Genannt seien da zum Beispiel Peter Hoheisel, Klaus Hessel, Rainer Weinert und Alfred Schanz.

Infos für Besucher

Führungen: Das Bergwerk ist von April bis Dezember sonn- und feiertags geöffnet. Führungen 13.30 Uhr - Besuchergruppen ab acht Personen sind nach Anmeldung ganzjährig und täglich willkommen. Die Führung dauert etwa 80 Minuten.

Eintrittspreise: Erwachsene: 5,00 €, ermäßigt/Kinder: 3,00 €, Schulklassen pro Teilnehmer: 1,50 €.

Schließzeiten: Januar bis Ende März und am 24. - 26.12. und 31.12.

Veranstaltungen: Pulverkammer - Ihre Feier 60 Meter unter Tage: 20 bis 30 Personen, individuell, ganzjährig, Preise auf Anfrage.

Gemeindeverwaltung Klipphausen (während der Dienststunden): Telefon 035204 2170, Fax 035204 21729, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Text und Fotos: Dieter Hanke, 05.07.2021