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Neues aus der Gemeinde

Schlosskonzept war nicht ausreichend

Eine Absage gab es jetzt für den Dresdner Investor Edelbert Schwarze aus Dresden. Dieser wollte das Schloss Rothschönberg erwerben. Der Gemeinderat Klipphausen stimmte aber auf seiner Sitzung Anfang Juli  2016 einem Verkauf des Anwesens an Schwarze nicht zu. Der Grund war, dass die Gemeinderäte vor allem das Finanzierungskonzept des Investors als nicht ausreichend befanden.  Einer Aufforderung von Verwaltung und Räten auf der Juni-Sitzung  des Gemeinderates, wo der Investor bei der Präsentation seines Vorhabens anwesend war, sein Konzept nochmals zu überarbeiten und eine realistischere und nachvollziehbare  Finanzierung von Sanierung und  künftiger Nutzung des Schlosses vorzulegen, war Schwarze  bis zu dem vereinbarten Termin nicht nachgekommen.

Die Vierseitanlage aus dem 15. Jahrhundert, die eines der ältesten sächsischen Adelsschlösser ist,  gehört der Gemeinde Klipphausen und steht seit Jahren weitgehend leer. Schwarze wollte in dem Anwesen 14 Wohnungen zur Vermietung schaffen, ebenso eine gastronomische Einrichtung etablieren.  Auch Events sollten künftig im Schloss  stattfinden wie Märkte und Kulturtreffs. Hochzeiten  und private Feiern wären gleichfalls Angebote.  1,6 Millionen Euro  hatte der Mittfünfziger für die größeren Arbeiten der Gewerke  zur Sanierung von Dach, Fenster, Fassade, Heizung und Elektrik veranschlagt. Weitere Instandsetzungen wollte Schwarze  von Handwerkern seines Unternehmens, das in der alternativen  Energiebranche tätig ist und auch bei der Sanierung historischer Gebäude schon Erfahrungen sammelte, erledigen lassen.

Die Gemeinderäte stehen zwar einem Verkauf des Schlosses offen gegenüber. Sie wollen aber keinen Reinfall erleben. Sowohl die Finanzierung des Gesamtvorhabens als auch die Zeiträume, was bis wann im Schloss  saniert werden soll, müssen  klar  fixiert werden und auch im Kaufvertrag ihren Niederschlag finden. (Dieter Hanke)

In der Scharfenberger Unterwelt

Die Rösche wird jetzt in einer Tiefe  von drei bis elf Metern saniert Hier geht’s hinab zur Rösche:  Hauer  Marco Pihun von der Firma Bergsicherung Schneeberg steigt im Schacht am Lichtloch 1 an der Kreisstraße am Heimatmuseum Scharfenberg  die Leiter hinab.

Der Einstieg in die Scharfenberger Unterwelt ist in einem engen Schacht, der sich direkt an der Kurve des Schachtberges, der Kreisstraße am Heimatmuseum/Knappensteig befindet. An die fünf Meter  geht es auf einer Leiter zur Rösche hinunter. Dort fließt auch das Wasser aus der Halde und der Grube  Güte Gottes des einstigen Scharfenberger Silbererzbergbaus ab. Das geschieht zum Teil in Gewölben aus Bruchsteinen, aber auch in  großen Betonröhren.  Die Rösche verläuft vom  Einlauf  des Dorfbaches  Naustädter Wasser  unter der Halde im Gelände oberhalb der Bergwerksstraße  knapp 200 Meter bis zum Abfluss in das Bachbett am Heimatmuseum, wo dann das Wasser den Schachtberg entlang zur Elbe fließt.

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Mietprojekt im Rittergut Tanneberg

Ein neuer Anlauf:   Im denkmalgeschützten Rittergut Tanneberg sollen jetzt Mietwohnungen entstehen.   Der Radebeuler Immobilienmakler  Steffen Voigt  möchte das Herrenhaus dafür nutzen.  Wie der 59-Jährige   informierte, sollen auch  die beiden  angrenzenden Kavaliershäuser für diesen Zweck genutzt werden. Das linke  Gebäude soll dafür saniert werden, im rechten Kavaliershaus sollen die  vorhandenen  Wohnungen erhalten bleiben.  Der Immobilienmakler, der  seit 24 Jahren in Coswig und in Radebeul in dieser Branche tätig ist, sieht im Rittergut Tanneberg ein interessantes Objekt.  „Der Bedarf nach Mietwohnungen ist vorhanden, die Lage des Objekts ist reizvoll“, sagt der Makler.  Er rechnet mit Kosten für die Sanierung  von etwa zwei Millionen Euro. So müssten unter anderem Im Herrenhaus  Fassade, Fenster, Innenräume  und Haustechnik  saniert werden.  Auch eine neue Kläranlage sowie eine moderne Heizung seien nötig.  „Schritt für Schritt könnte das Vorhaben verwirklicht werden“, bemerkt der 59-Jährige. Er wolle dazu  eine Stiftung gründen, die auch die erforderliche  Finanzierung des Projekts bestreiten soll.

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Neues Kinderparadies in Taubenheim

In wenigen Monaten wird die neue Kindertagesstätte in Taubenheim eingeweiht

Schon  jetzt zeichnet  sich ab:  Der neue Kindergarten  in  Taubenheim in der Gemeinde Klipphausen  wird  eine  Stätte werden, wo die Mädchen und Jungen  viel  Freude und die Erzieherinnen ansprechende Bedingungen haben werden,  um die Kinder zielgerichtet zu erziehen und zu bilden. Den  Eltern  wird damit die gute Gewissheit gegeben,  dass ihre Sprösslinge in dieser Einrichtung  wohl behütet aufgehoben sind. Bauamtsleiter Dieter Schneider am Kita-Neubau. Die Gemeinde liegt hier im Zeit- und Kostenrahmen.

Handwerker  haben gegenwärtig das künftige Kinderdomizil noch voll in Beschlag. Bauamtsleiter Dieter Schneider ist aber zuversichtlich, dass im Dezember dieses Jahres die Einrichtung eingeweiht werden kann: „Wir liegen im Zeit- und auch im Kostenrahmen.“ 1,8 Millionen Euro wird das Kinderparadies kosten. 90 Plätze wird es einmal haben, davon 36 in der Krippe.

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Das Gebrauchtgeräte-Zentrum ist zehn Jahre alt

Erfolgsstory in Klipphausen

Das Gebrauchtgeräte-Zentrum ist zehn Jahre alt und erobert den Weltmarkt

Europa ist für die Klipphausner zu klein. Das Gebrauchtgeräte-Zentrum des Hamburger Jungheinrich-Konzerns expandiert, will weitere Märkte erschließen. Am Hamburger Ring 3 im Gewerbegebiet Klipphausen werden gebrauchte Gabelstapler industriell aufgearbeitet und fit gemacht für ein zweites Leben. Aufgearbeitete Stapler, die jetzt an Kunden in Europa gehen. Vorrangig aus ganz Europa kommen die Flurförderfahrzeuge vom einfachen Palettenhubwagen bis zum 7,5 Tonnen-Gerät mit Elektroantrieb oder Verbrennungsmotor zu ihrer Rundum-Verjüngungskur in dieses sächsische Werk. Aber die in Premiumqualität mit Original-Ersatzteilen von Jungheinrich aufgearbeiteten Stapler werden auch nach Shanghai, Bangkok und Malaysia in Asien und in die russische Hauptstadt Moskau geschickt. Jetzt will Klipphausen mit den "JungStars" in Fünf-Sterne Qualität unter dem Motto" "Made und Remade in Germany" auch auf dem australischen  Markt Fuß fassen.

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