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Neues aus der Gemeinde

Hightech-Wasserzentrale für Klipphausen

Für eine Million Euro  entstand auf der Birkenhainer Höhe ein neuer Bau, der die Trinkwasserversorgung für Haushalte und Gewerbegebiet enorm verbessert

Die neue Hightech-Wasserzentrale auf der Birkenhainer HöheFuturistisch  mutet  das grauweiße Gebäude auf der Birkenhainer Höhe  an:  Wie eine Ellipse im vorderen Teil, dann ein rechteckiger Körper. Keine Fenster.  Ungefähr sieben  Meter hoch ragt es in die Landschaft, etwa 16 Meter lang und acht Meter breit ist der Bau. Angrenzend ein großes Getreidefeld. Die A4 ist unweit, der Lärm der Laster dringt herüber. Gegenüber dem  Hochbehälter, mehrere Hundert Meter entfernt und schon im Gewerbegebiet Klipphausen, steht die Halle vom italienischen  Unternehmen PCM,  das  Teile für Lkw-Abgasanlagen fertigt.  Auch die Soraer Kirche ist von dieser Anhöhe gut zu erkennen.

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Gerätehaus für Garsebacher Feuerwehr

Der Neubau entsteht unterhalb der Siedlung in Robschütz

Betonstein-Nachschub für das Obergeschoss des GerätehausesDieses Jahr soll das neue Gerätehaus der Garsebacher Feuerwehr in Robschütz fertig sein. Der Rohbau steht in Kürze. Die Konturen des 16 Meter langen und zehn Meter breiten Gebäudes unterhalb der Wohnsiedlung am Neurobschützer Weg/Neue Siedlung sind schon gut erkennbar.  Mit Fahrzeughalle, Werkstatt, Umkleide- und Sanitärräumen im  Erdgeschoss sowie Schulungsraum, Teeküche und Technikzentrale im Obergeschoss wird das künftige neue Feuerwehrdomizil den Garsebacher Kameraden wesentlich bessere Bedingungen als jetzt bieten.

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Bürgertreff in Burkhardswalde

Zu einem Bürgertreff wird für Montag, den 15. August 2016, in den historischen Gasthof „Alma Kasper“ in Burkhardswalde eingeladen. Ab 18.00 Uhr wird Investor Georg Heidig, Eigentümer und Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Einrichtungen in Obermunzig (GSE), die Anwesenden über den Ausbau der ehemaligen Kindertagesstätte in Burkhardswalde informieren. Werkstätten, eine Imkerei, Kräuterküche sowie Wohnungen und Plätze für betreutes Wohnen sollen an diesem Standort entstehen.


 

Imkerei, Kräuterküche, Werkstätten und betreutes Wohnen

Die frühere Kindertagesstätte in Burkhardswalde bekommt eine neue Nutzung 

Die einstige Kindertagesstätte der Gemeinde Klipphausen in Burkhardswalde hat jetzt eine neue Zukunft vor sich.  Während die Mädchen und Jungen im Dezember 2014  in die neue Einrichtung nach Miltitz zogen, stand die verschlissene Tagesstätte am Sportplatzweg seitdem leer. „Es gab zwar einige Anfragen für eine neue Nutzung.  So wollte dort zum Beispiel mal eine Gemeinschaftsküche einziehen. Doch  zu einem Vertragsabschluss kam es nicht“, sagt Bürgermeister Gerold Mann. So  wurden auch die  Gebäude  an diesem Standort nicht besser. Sie haben eine bewegte Vergangenheit. 1955 war dort ein Erntekindergarten, noch früher soll sich mal in dem Dreiseithof eine Gärtnerei befunden haben. 1964  kam in einem anderen Gebäudeteil eine Kinderkrippe hinzu.  Auch das Gemeindeamt, ein Frisör und Wohnungen waren dort mal untergebracht.  Nach der Wende hatte die Kindertagesstätte in dem Areal  ihren  Sitz.

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Schlosskonzept war nicht ausreichend

Eine Absage gab es jetzt für den Dresdner Investor Edelbert Schwarze aus Dresden. Dieser wollte das Schloss Rothschönberg erwerben. Der Gemeinderat Klipphausen stimmte aber auf seiner Sitzung Anfang Juli  2016 einem Verkauf des Anwesens an Schwarze nicht zu. Der Grund war, dass die Gemeinderäte vor allem das Finanzierungskonzept des Investors als nicht ausreichend befanden.  Einer Aufforderung von Verwaltung und Räten auf der Juni-Sitzung  des Gemeinderates, wo der Investor bei der Präsentation seines Vorhabens anwesend war, sein Konzept nochmals zu überarbeiten und eine realistischere und nachvollziehbare  Finanzierung von Sanierung und  künftiger Nutzung des Schlosses vorzulegen, war Schwarze  bis zu dem vereinbarten Termin nicht nachgekommen.

Die Vierseitanlage aus dem 15. Jahrhundert, die eines der ältesten sächsischen Adelsschlösser ist,  gehört der Gemeinde Klipphausen und steht seit Jahren weitgehend leer. Schwarze wollte in dem Anwesen 14 Wohnungen zur Vermietung schaffen, ebenso eine gastronomische Einrichtung etablieren.  Auch Events sollten künftig im Schloss  stattfinden wie Märkte und Kulturtreffs. Hochzeiten  und private Feiern wären gleichfalls Angebote.  1,6 Millionen Euro  hatte der Mittfünfziger für die größeren Arbeiten der Gewerke  zur Sanierung von Dach, Fenster, Fassade, Heizung und Elektrik veranschlagt. Weitere Instandsetzungen wollte Schwarze  von Handwerkern seines Unternehmens, das in der alternativen  Energiebranche tätig ist und auch bei der Sanierung historischer Gebäude schon Erfahrungen sammelte, erledigen lassen.

Die Gemeinderäte stehen zwar einem Verkauf des Schlosses offen gegenüber. Sie wollen aber keinen Reinfall erleben. Sowohl die Finanzierung des Gesamtvorhabens als auch die Zeiträume, was bis wann im Schloss  saniert werden soll, müssen  klar  fixiert werden und auch im Kaufvertrag ihren Niederschlag finden. (Dieter Hanke)