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Informationen zu Kindertagesstätten und Schulen

  •  Informationsstand21.06.2021 (Änderungen sind rot hinterlegt)

Öffnung im Regelbetrieb ab Donnerstag 03.06.2021

Die Kindertageseinrichtungen im Landkreis Meißen sind ab Donnerstag, den 03. Juni 2021 wieder im Regelbetrieb geöffnet. Das heißt, die strikte Gruppentrennung wird aufgehoben und das Gelände/Gebäude kann ohne Testnachweis wieder von allen Kinder begleitenden Personen betreten werden.

Die Öffnungszeiten werden ab dem 07. Juni 2021 wieder angepasst.

Bitte bedenken Sie: Es besteht weiterhin eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Maske auf dem Gelände und in der Kindertageseinrichtung.

Öffnung im eingeschränkten Regelbetrieb

Laut der Notbekanntmachung des Landkreises Meißen vom Dienstag, 18.05.2021 können allen Kindertageseinrichtungen ab Donnerstag, den 20.05.2021 wieder im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen.

Alle Kinder können unabhängig vom Berufsfeld der Eltern die Betreuung laut Betreuungsvertrag in Krippe, Kindergarten oder Hort in Anspruch nehmen.

Regelungen der "Bundesnotbremse"

Der Deutsche Bundestag hat den Entwurf eines Vierten Bevölkerungsschutzgesetzes ("Bundesnotbremse") am 21.04.2021 beschlossen.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 an drei aufeinander folgenden Tagen sind die Schulen (auch Grundschulen) verpflichtet ab dem übernächsten Tag Wechselunterricht durchzuführen. In der Regel sollte ein wöchentlicher Wechsel umgesetzt werden. Für Schüler, die sich nicht im Unterricht befinden, erfolgt Notbetreuung anhand der in der Allgemeinverfügung des Landes veröffentlichten Kriterien. Kindertageseinrichtungen bleiben im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet.

Ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 165 an drei aufeinander folgenden Tagen ist ab dem übernächstem Tag der Präsenzunterricht untersagt. Die Schüler der 4. Klassen werden weiterhin im Wechselunterricht, die Schüler der 1.-3. Klassen im häuslichen Lernen unterrichtet. Für die betreuten Kinder unserer Krippen, Kindergärten und Horte wird Notbetreuung anhand der Kritrien der Allgemeinverfügung erfolgen. Auch Schüler der 4. Klasse erhalten nur mit Anspruch auf Notbetreuung am Nachmittag eine Betreuung. Diese Regelung trifft aktuell auf die Einrichtungen im Landkreis Meißen zu.

Nachdem an fünf aufeinander folgenden Werktagen die Inzidenz von 165 unterschritten wurde, können Schulen und Kitas ab dem übernächstem Tag wieder im Wechselunterricht bzw. eingeschränktem Regelbetrieb mit fester Gruppentrennung öffnen.

Formular zur Beantragung der Notbetreuung Notbetreuungsformular(bereits vorliegende Formulare behalten ihre Gültigkeit)

Übersicht über anspruchsberechtigte Berufsgruppen (Stand 23.04.2021)

Elternbeiträge 

26. April bis 19. Mai 2021:

Für den Monat Mai wurden bisher keine Elternbeiträge abgebucht, um etwaige Rückbuchungen zu vermeiden.

Nur, wer die Notbetreuung in Anspruch genommen hat, ist zur Zahlung des Elternbeitrags verpflichtet. Analog zur Abrechnung der Notbetreuung von Dezember 2020 bis Februar 2021 wird bei einer Nutzung von:

- mehr als 10 Tagen der volle Elternbeitrag bzw.

- bis zu 10 Tagen der halbe Elternbeitrag für den Mai fällig.

Wurde keine Notbetreuung in Anspruch genommen, wird kein Elternbeitrag für den Monat Mai fällig.

Die Abbuchung wird im Laufe des Juni geschehen. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die Kämmerei.

 Schließzeiten nach dem 15.02.2021

Sollte es nach dem 15.02.2021 zu Schließungen der Kindertageseinrichtungen kommen, so sieht der Entwurf des Finanzausgleichgesetzes die Erstattung der Elternbeiträge vor, insofern keine Notbetreuung in Anspruch genommen wurde. Für die Nutzung der Notbetreuung wird der Elternbeitrag gemäß Elternbeitragssatzung fällig.

Da es sich aktuell noch um einen Entwurf handelt, wurde noch keine Rückerstattung vorgenommen. Diese erfolgt, sobald das Finanzausgleichgesetz beschlossen ist. Dennoch verzichten wir im Mai auf eine Abbuchung der Elternbeiträge, um die Belastung der Familien gerin zu halten. Bei Nutzung der Notbetreuung wird der Beitrag später erhoben.

Kontaktbeschränkung

Ziel ist es Kontakte so gering wie möglich zu halten, um Kinder und Beschäftigte nach Möglichkeit vor einer Infektion zu schützen, Infektionsketten kurz zu halten und beim Auftreten einer Infektion nicht gesamte Einrichtungen schließen zu müssen. Dazu wurden in den Einrichtungen Betreuungsbereiche gebildet zu denen mehrere Gruppen und pädagogische Fachkräfte gehören, um die Betreuung auch in Randzeiten in stabilen Gruppen anzubieten und Pausenzeiten zu gewährleisten. Dabei wurden die Strukturen, die bereits im Frühjahr gebildet wurden wieder aufgenommen.

Der Zutritt von einrichtungsfremden Personen zum Gelände und dem Gebäude ist auf das zwingend notwendige Maß zu reduzieren. Im Idealfall sollte nur eine Person das Abholen und Bringen der Kinder übernehmen.

Bei Verdacht auf eine Corona-Infektion oder dem Auftreten von Krankheitssymptomen können sich Eltern an der unten stehenden Empfehlung orientieren:

Umgang mit Symptomen

Weitere Informationen finden Sie auf dem Corona-Portal des Freistaates Sachsen.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen

 

Zu den Corona-Schutzmaßnahmen gehören das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten von Kitas und die Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern. Das pädagogische Personal und die betreuten Kinder sind vom Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen. Ebenfalls sind Eltern verpflichtet, durch eine tägliche Gesundheitsbescheinigung zu bestätigen, dass ihr Kind keine der bekannten Symptome einer Corona-Infektion hat.

Grundsätzlich gilt: Kindertageseinrichtungen dürfen nur von Personen betreten werden, die keine SARS-CoV-2-Infektion haben und keine entsprechenden Krankheitssymptome aufweisen. Ein Betretungsverbot gilt auch für Personen, die mit einer an Covid-19 erkrankt Person in einem Hausstand leben.  

Für Besucher einer Kindertageseinrichtung gelten zusätzlich folgende Hygieneregeln:

  • Abstand halten
  • Hände vor dem Betreten des Gebäudes waschen bzw. desinfizieren
  • Husten und Niesen in die Armbeuge
  • Tragen einer Mund-und-Nasen-Bedeckung beim Betreten des Gebäudes
  • keine Hände schütteln

Was passiert bei einem Infektionsfall?

Bei Auftreten eines positiven SARS-CoV-2-Falls oder eines Verdachtsfalles ist das Vorgehen in Kindertageseinrichtungen und Schulen bundesweit einheitlich geregelt. Das Vorgehen folgt den Empfehlungen des Robert Koch-Institutes (RKI) und ist unabhängig davon, ob ein Kind oder eine beschäftigte Person betroffen ist.

Jeder auftretende Verdachtsfall wird häuslich isoliert und muss sich bis zur Abklärung absondern. Für positiv Getestete gilt eine mindestens zehntägige häusliche Isolierung als Regel. Eine Wiederzulassung zu Schule und Kita ist nach Ablauf der Frist möglich, sofern eine Symptomfreiheit von 48 Stunden besteht. Grundsätzlich wird jeder Fall individuell nachverfolgt und bearbeitet.

Hilfe bei Verdienstausfall

Verdienstausfälle können bei der Betreuung von abgesonderten Kindern unter zwölf Jahren oder bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderung geltend gemacht werden. Eltern können sich die zumeist ausgesprochenen 14 Tage einer Quarantäne auch aufteilen. Für beide Eltern gilt der an die Einrichtung übergebene Bescheid als verbindlich gegenüber dem Arbeitgeber. Ein Verdienstausfall kann bei Angestellten durch den Arbeitgeber beantragt werden. Selbständige müssen den Antrag bei der ebenfalls zuständigen Landesdirektion Sachsen selbst einreichen.