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Groitzsch

 

Der Ort liegt im Süden des Gemeindegebietes auf der östlichen Talschulter des Großen Triebischtals-überwiegend zwischen 240 und 260 m Seehöhe. Groitzsch war zum Teil Nebengut der Familie von Heynitz, ein anderer Teil gehörte zum Rittergut Rothschönberg. 

 

In Groitzsch beginnt ein kleiner Bach, der als rechter Zufluss der Triebisch zustrebt. Im Ort wurde Kalk abgebaut; ein geflutetes Restloch blieb als geologischer Aufschluss des Kalks und der Hornblende erhalten. Bereits um 1700 wurde auch mit dem Bergbau auf das Kalksteinlager begonnen, der noch bis 1955 fortgeführt wurde. In der "Gute Hoffnung-Fundgrube" wurden zwischen 1838 und 1859 etwa 1.800 Fuder Eisenstein gewonnen. Auch ein Vorkommen von Ocker wurde zur Herstellung von Mineralfarben zeitweise recht einträglich abgebaut. Nach 1945 entstand im Ort u.a. ein Agrarflugplatz. Groitzsch ist auch heute ein wichtiger Gewerbestandort.

Durch den Süden der Groitzscher Flur verläuft in Ost-West-Richtung die Bundesautobahn 4. Seit der 1999 vollzogenen Trassenverlegung Triebischtäler führt die Autobahn nicht mehr durch das Tanneberger Loch, sondern etwas näher an Groitzsch vorbei.

Der Groitzscher Hof bietet seinen Gästen sowohl die Gaststätte "Bauernstube" als auch einen Saal mit Bar, der für Veranstaltungen, Vortäge und Tanzabende genutzt  werden kann.
Zudem gibt es die Möglichkeit die beiden Konferenzräume für Schulungen, Seminare, Konferenzen aber auch Familienfeiern zu nutzen.