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Ullendorf

Erstmals erwähnt: 1186
Eingemeindet: 2003

Eine Urkunde von 1186 erwähnt das Waldhufendorf erstmals als „Everberrindorf“. Angenommen wird, dass sich der Verfasser der Urkunde verschrieben hat und der Ort damals etwa „Elberendorf“ hieß. Das Dorf war kirchlich geteilt und nach Naustadt bzw. Taubenheim gepfarrt. Heute gehört es ganz zur Kirchgemeinde Taubenheim.

1838 erlangte Ullendorf Selbstständigkeit als Landgemeinde. Im Jahre 1937 wurde Kobitzsch eingemeindet. Am 1. Juli 1950 kam Ullendorf durch Eingemeindung nach Taubenheim, das wiederum seit Ende 2003 zu Triebischtal gehört. Durch die Eingemeindung von Triebischtal am 1. Juli 2012 wurde Ullendorf ein Ortsteil der Gemeinde Klipphausen.

Den an der Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz gelegenen Bahnhof Ullendorf-Röhrsdorf bedienten Güterzüge bis zu seiner Stilllegung 1969. Ab etwa 1970 errichtete die LPG Einheit Sönitz Schweinezuchtställe, die 1977 etwa 5000 Tieren Platz boten.

Einige Höfe und Häuser, eine Scheune und ein Wegestein sind Kulturdenkmäler.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ullendorf & https://www.sz-online.de/nachrichten/standort-fuer-oberschule-abgelehnt-3673149.html