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Neues aus der Gemeinde

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Neue Sonnenuhr an Naustädter Kirche

26.10.2016 - Noch vor dem Reformationsfest am 31. Oktober 2016  soll die   Naustädter Kirche um ein architektonisches Kleinod reicher sein: Am Wendelstein des gegen Ende des 16. Jahrhunderts erbauten Gotteshauses wird in etwa sechs Meter Höhe eine Sonnenuhr installiert.

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Neuanfang in Ullendorf

Über Bauer Hermann Schmick, der vor 25 Jahren aus dem Westen in das Meißner Land kam                                                                                                                                                             Herbstarbeiten stehen noch an. Bauer Hermann Schmick  muss noch die Zuckerrüben ernten, auf 41 Hektar vor Naustadt. 

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Kirchweg nach Röhrsdorf eingeweiht

Für Einwohner und Touristen entstand ein schöner Rundweg

Das symbolische Band wird zur Wiedereröffnung des alten Kirchweges an der Gemarkungsgrenze von Klipphausen zu Röhrsdorf zerschnitten. Links Beigeordneter Dieter Schneider, rechts Pfarrer Christoph Rechenberg.Klipphausen hat eine neue Attraktion: Der alte Kirchweg nach Röhrsdorf durch die Felder und Wiesen wurde jetzt wiedereröffnet. Weit über 100 Familien und Bürger aus der Gemeinde, aber auch zahlreiche Ausflügler aus Dresden und Umgebung spazierten zur Einweihung am Sonntag, den 16. Oktober, vom Schloss Klipphausen zur Kirche in Röhrsdorf,  wo mit einer Andacht und einer Kaffeerunde dieses Ereignis gefeiert wurde. Die Teilnehmer, darunter auch Eltern mit Kinderwagen oder mit ihren Sprösslingen auf den Schultern, hatten auf dieser zwei Kilometer langen Strecke wunderschöne Ausblicke auf die Umgebung - auf Hügel und Täler, auf Bäume, Sträucher und grüne Saaten.

„Ich freue mich sehr, dass es jetzt diesen Weg wieder gibt.  Schon mit meinen Eltern bin ich früher als Kind dort durch die Getreidefelder gewandert. Ich habe viele schöne Erinnerungen daran. Zum Beispiel auch, dass mein  großer Bruder dort einst mit dem heutigen Ehrenbürger von Klipphausen, dem Schriftsteller Wulf Kirsten, Hamster auf den Feldern ausgegraben hat“, sagte Annelies Fleischer. Für die 75-jährige Klipphausenerin  und für viele weitere Bürger dieses Ortes  und auch von  Röhrsdorf ging mit der Wiedereröffnung ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung, der Heimatgeschichte, Kultur und Naturerlebnisse wieder lebendig macht und ins Blickfeld rückt.

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Kalender mit 200 Jahre alten Obstsorten

Viele Obstbauer und Gartenfreunde interessieren sich für den Jahrgang 2017  der Kirchgemeinde Röhrsdorf

Der Kalender 2017  mit historischen ObstsortenAuch für 2017 gibt die St. Bartholomäus-Kirchgemeinde Röhrsdorf wieder einen Jahreskalender mit Bildern von historischen Obstsorten aus dem Elbland heraus. „Es ist der nunmehr siebente Jahrgang“, wie Pfarrer Christoph Rechenberg sagte.  Der Kalender mit einer Auflage von 500 Exemplaren veranschaulicht mit großformatigen Zeichnungen in Alttemperafarben  und Texten, welche alte Obstsorten vor 200 Jahren in der Region angebaut worden sind.  In der Auflage für 2017 ist zum Beispiel die Weichsel von Montmoreney abgebildet, eine hochrote Sauerkirsche mit festem Fleisch und süßsäuerlichem Saft. Auch die Damascener Pflaume von Mangerou, eine schöne große Frucht, ist in diesem Kalender enthalten.

Die einzelnen Motive  stammen auch diesmal aus einem über 200 Jahre alten Buch über Obstsorten im Elbland. Verfasser des Werkes ist Johann Gottfried Ziller (1762-1831), der Kantor  und Schulmeister in Kaditz bei Dresden gewesen war.  Dieses Manuskript einer „Pomologie“, so Christoph Rechenberg, gehört zu dem wissenschaftlichen Nachlass des ehemaligen Röhrsdorfer Pfarrers Johann Christian Rudolphi (1729 -1813). 

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