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Neues aus der Gemeinde

Bürgertreff in Burkhardswalde

Zu einem Bürgertreff wird für Montag, den 15. August 2016, in den historischen Gasthof „Alma Kasper“ in Burkhardswalde eingeladen. Ab 18.00 Uhr wird Investor Georg Heidig, Eigentümer und Geschäftsführer der Gesellschaft für soziale Einrichtungen in Obermunzig (GSE), die Anwesenden über den Ausbau der ehemaligen Kindertagesstätte in Burkhardswalde informieren. Werkstätten, eine Imkerei, Kräuterküche sowie Wohnungen und Plätze für betreutes Wohnen sollen an diesem Standort entstehen.


 

Imkerei, Kräuterküche, Werkstätten und betreutes Wohnen

Die frühere Kindertagesstätte in Burkhardswalde bekommt eine neue Nutzung 

Die einstige Kindertagesstätte der Gemeinde Klipphausen in Burkhardswalde hat jetzt eine neue Zukunft vor sich.  Während die Mädchen und Jungen im Dezember 2014  in die neue Einrichtung nach Miltitz zogen, stand die verschlissene Tagesstätte am Sportplatzweg seitdem leer. „Es gab zwar einige Anfragen für eine neue Nutzung.  So wollte dort zum Beispiel mal eine Gemeinschaftsküche einziehen. Doch  zu einem Vertragsabschluss kam es nicht“, sagt Bürgermeister Gerold Mann. So  wurden auch die  Gebäude  an diesem Standort nicht besser. Sie haben eine bewegte Vergangenheit. 1955 war dort ein Erntekindergarten, noch früher soll sich mal in dem Dreiseithof eine Gärtnerei befunden haben. 1964  kam in einem anderen Gebäudeteil eine Kinderkrippe hinzu.  Auch das Gemeindeamt, ein Frisör und Wohnungen waren dort mal untergebracht.  Nach der Wende hatte die Kindertagesstätte in dem Areal  ihren  Sitz.

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Schlosskonzept war nicht ausreichend

Eine Absage gab es jetzt für den Dresdner Investor Edelbert Schwarze aus Dresden. Dieser wollte das Schloss Rothschönberg erwerben. Der Gemeinderat Klipphausen stimmte aber auf seiner Sitzung Anfang Juli  2016 einem Verkauf des Anwesens an Schwarze nicht zu. Der Grund war, dass die Gemeinderäte vor allem das Finanzierungskonzept des Investors als nicht ausreichend befanden.  Einer Aufforderung von Verwaltung und Räten auf der Juni-Sitzung  des Gemeinderates, wo der Investor bei der Präsentation seines Vorhabens anwesend war, sein Konzept nochmals zu überarbeiten und eine realistischere und nachvollziehbare  Finanzierung von Sanierung und  künftiger Nutzung des Schlosses vorzulegen, war Schwarze  bis zu dem vereinbarten Termin nicht nachgekommen.

Die Vierseitanlage aus dem 15. Jahrhundert, die eines der ältesten sächsischen Adelsschlösser ist,  gehört der Gemeinde Klipphausen und steht seit Jahren weitgehend leer. Schwarze wollte in dem Anwesen 14 Wohnungen zur Vermietung schaffen, ebenso eine gastronomische Einrichtung etablieren.  Auch Events sollten künftig im Schloss  stattfinden wie Märkte und Kulturtreffs. Hochzeiten  und private Feiern wären gleichfalls Angebote.  1,6 Millionen Euro  hatte der Mittfünfziger für die größeren Arbeiten der Gewerke  zur Sanierung von Dach, Fenster, Fassade, Heizung und Elektrik veranschlagt. Weitere Instandsetzungen wollte Schwarze  von Handwerkern seines Unternehmens, das in der alternativen  Energiebranche tätig ist und auch bei der Sanierung historischer Gebäude schon Erfahrungen sammelte, erledigen lassen.

Die Gemeinderäte stehen zwar einem Verkauf des Schlosses offen gegenüber. Sie wollen aber keinen Reinfall erleben. Sowohl die Finanzierung des Gesamtvorhabens als auch die Zeiträume, was bis wann im Schloss  saniert werden soll, müssen  klar  fixiert werden und auch im Kaufvertrag ihren Niederschlag finden. (Dieter Hanke)

In der Scharfenberger Unterwelt

Die Rösche wird jetzt in einer Tiefe  von drei bis elf Metern saniert Hier geht’s hinab zur Rösche:  Hauer  Marco Pihun von der Firma Bergsicherung Schneeberg steigt im Schacht am Lichtloch 1 an der Kreisstraße am Heimatmuseum Scharfenberg  die Leiter hinab.

Der Einstieg in die Scharfenberger Unterwelt ist in einem engen Schacht, der sich direkt an der Kurve des Schachtberges, der Kreisstraße am Heimatmuseum/Knappensteig befindet. An die fünf Meter  geht es auf einer Leiter zur Rösche hinunter. Dort fließt auch das Wasser aus der Halde und der Grube  Güte Gottes des einstigen Scharfenberger Silbererzbergbaus ab. Das geschieht zum Teil in Gewölben aus Bruchsteinen, aber auch in  großen Betonröhren.  Die Rösche verläuft vom  Einlauf  des Dorfbaches  Naustädter Wasser  unter der Halde im Gelände oberhalb der Bergwerksstraße  knapp 200 Meter bis zum Abfluss in das Bachbett am Heimatmuseum, wo dann das Wasser den Schachtberg entlang zur Elbe fließt.

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Mietprojekt im Rittergut Tanneberg

Ein neuer Anlauf:   Im denkmalgeschützten Rittergut Tanneberg sollen jetzt Mietwohnungen entstehen.   Der Radebeuler Immobilienmakler  Steffen Voigt  möchte das Herrenhaus dafür nutzen.  Wie der 59-Jährige   informierte, sollen auch  die beiden  angrenzenden Kavaliershäuser für diesen Zweck genutzt werden. Das linke  Gebäude soll dafür saniert werden, im rechten Kavaliershaus sollen die  vorhandenen  Wohnungen erhalten bleiben.  Der Immobilienmakler, der  seit 24 Jahren in Coswig und in Radebeul in dieser Branche tätig ist, sieht im Rittergut Tanneberg ein interessantes Objekt.  „Der Bedarf nach Mietwohnungen ist vorhanden, die Lage des Objekts ist reizvoll“, sagt der Makler.  Er rechnet mit Kosten für die Sanierung  von etwa zwei Millionen Euro. So müssten unter anderem Im Herrenhaus  Fassade, Fenster, Innenräume  und Haustechnik  saniert werden.  Auch eine neue Kläranlage sowie eine moderne Heizung seien nötig.  „Schritt für Schritt könnte das Vorhaben verwirklicht werden“, bemerkt der 59-Jährige. Er wolle dazu  eine Stiftung gründen, die auch die erforderliche  Finanzierung des Projekts bestreiten soll.

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