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Kettewitz

Erstmals erwähnt: 1428 als „Katenwicz“.

Wissenswertes

Das kleine, ländliche und nur aus fünf Höfen bestehende Dorf befindet sich auf der langgezogenen Anhöhe zwischen den Tälern des Gallenbachs und der Kleinen Triebisch. Am nordwestlichen Ende des Bergrückens liegt hoch über dem Tal der (Großen) Triebisch bei Robschütz der Jokischberg, dessen Burgwälle unter Bodendenkmalschutz stehen. Dort befindet sich auch ein aus zwei Höfen bestehender Weiler. Der Ortskern des Platzdorfs liegt jedoch reichlich anderthalb Kilometer Luftlinie südöstlich des Jokischbergs entlang der Straße „Am Dorfteich“. An den ÖPNV ist Kettewitz durch die Buslinie 414 der Verkehrsgesellschaft Meißen angebunden, die über die Kettewitzer Straße führt. Der Weg „Zur kleinen Triebisch“ verläuft in östlicher Richtung zur Niedermühle bei Kobitzsch.

Um das Dorf Kettewitz, dessen Bewohner sich ihr Einkommen in der Landwirtschaft verdienten, erstreckte sich eine 209 Hektar große Block- und Streifenflur. Eingepfarrt war und ist das Dorf nach Taubenheim. Die Besitzer des dortigen Rittergutes übten auch die Grundherrschaft in Kettewitz aus. Die Verwaltung des Ortes oblag jahrhundertelang dem Erbamt Meißen. Im Jahre 1856 gehörte Kettewitz zum Gerichtsamt Meißen und kam danach zur Amtshauptmannschaft Meißen, aus der der gleichnamige Landkreis hervorging. Auf Grundlage der Landgemeindeordnung von 1838 erlangte Kettewitz Selbstständigkeit als Landgemeinde, verlor die Selbständigkeit jedoch am 1. April 1938 durch Eingemeindung nach Sönitz. Als dessen Teil kam es 1974 zu Taubenheim, das wiederum seit 2004 zu Triebischtal gehört. Seit dem 1. Juli 2012 ist der Kettewitz ein Ortsteil der Gemeinde Klipphausen.

Quelle: Wikipedia

Kettewitz - Ortsmitte